Bordsteinkanten

Der Inhalt dieses Beitrages entspricht der persönlichen Meinung des Autors.

Ich war jung und dachte mir nichts dabei. Aber Ora wird bei mir mir immer mit „Beton“ und „Bordsteinkanten“ verbunden sein. Es muss wohl Ora 1995 und 1996 gewesen sein, die Jahre verblassen etwas. Die Neuerburg erlebete damals schon heiße Sommer. Sehr heiße Sommer. Günther Knecht und Peter Riedel sammelten eine Jungs-Gruppe um sich, um eine Treppe zum Zeltplatz zu bauen und den Eingangsbereich zu sanieren. Mit Peter suchten wir den Fels, um quasi im biblischen Sinne unsere Treppe darauf zu gründen. Wir fanden sie nicht. Mit Masse haben wir das Problem gelöst, und immerhin hält die Treppe bis heute. Kann auch an der Flasche Bitburger liegen, die wir damals in einem kultischen Akt in der Treppe versenkten. Mit Günther machten wir uns an den Haupteingang, und noch heute zeugt die historische Abflussrinne aus dem wunderbaren roten Sandstein von unseren Stemmarbeiten.

Das Schönste für uns waren damals a) der Betonmischer und b) die Bordsteinkanten. Die sehen so unschuldig aus, wiegen aber. Mit ein bisschen Balance und Technik rollten wir die Teile bis zu den Baustellen. Wir fühlten uns als echte Bauarbeiter, und abends bewegten wir uns entsprechend gut durch die Wurstplatte.

Also denkt daran, liebe Ora-Laborator*innen, wenn mal wieder was mit Beton sein sollte, ich stehe bereit. Wird nur länger dauern als damals :).

Herzliche Grüße

Klaus Wilsberg

Zwar nicht an der Bordsteinkante, sondern auf hohem Niveau unterwegs: Das Foto zeigt das Podestteam im Jahr 2020. 

 

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