Bild: Lux/Malteser

ND beim Katholikentag in Erfurt

Der Inhalt dieses Beitrages entspricht der persönlichen Meinung des Autors.

Der ND war beim Katholikentag in Erfurt mit einem Stand auf der Kirchenmeile und mit einem ökumenischen Gottesdienst vertreten. Wir haben an drei „Debatten im Großen Raum“ mitgewirkt und auch die Geselligkeit beim Hofbräu am Domplatz kam nicht zu kurz.

Am Stand auf der Kirchenmeile ergaben sich immer wieder spannende Gespräche. Manche Besucher/innen offenbarten sich als ND-Mitglieder, manche als Sympathisant/innen, manche berichteten von früheren intensiven Berührungen mit dem ND durch die Jugend- und Studentenarbeit oder über das Elternhaus. Wie stark der ND in der Welt der Verbände vernetzt ist, zeigte sich auch daran, dass sowohl beim gegenüberliegenden Stand von Pax Christi als auch beim benachbarten Stand des Netzwerks „Diakonat der Frau“ ND-er/innen mit aktiv waren.

Dass es in Erfurt ein Hofbräuhaus gibt, wussten vorher wahrscheinlich die wenigsten. Im Gewölbekeller fanden wir uns an einem ND-Abend zusammen, um uns miteinander über die Erfurter Erfahrungen auszutauschen. Dabei gab es viel Spannendes zu erzählen.

Der Ökumenische Gottesdienst mit unserem Bundesbruder Ulrich Lüke stand unter dem Vorzeichen einer schwierigen Wetterlage. Ursprünglich waren für Samstag Starkregen und Gewitter angesagt und eine völlige Absage wurde erwogen. Je näher der Gottesdienst aber rückte, umso positiver wurde die Prognose. Schließlich konnten wir in einem wunderschönen Park und bei strahlendem Sonnenschein doch in kleinerer Besetzung feiern. Ulrich Lüke verglich die Ökumene mit einem Eisberg, dessen größter Teil unter der Wasseroberfläche liegt. Über Wasser sind oft mehrere Spitzen zu erkennen. Das Ganze aber ist ein Eisberg. Fazit: Wir müssen nur in die Tiefe gehen, dann erkennen wir unsere Einheit. Diese Einheit wurde auch liturgisch sichtbar, indem wir zu den Worten aus dem frühesten neutestamentlichen Bericht über das Abendmahl bei Paulus Brot und Wein miteinander teilten.

Auch die inhaltliche Arbeit des Katholikentags haben wir mit gestaltet. Unser Leiter, Hermann Josef Tebroke, wirkte an einem Podium über „Geschlechtergerechtigkeit“ mit, unsere Verbandsreferentin Marie Sophie Seng war Anwältin des Publikums beim schwierigen Thema „Suizidprävention und Suizidassistenz“. Beim Podium über „Bildungsgerechtigkeit“ war Kurt Schanné Anwalt des Publikums. Alle drei Veranstaltungen waren prominent besetzt, hervorragend besucht und es ergaben sich lebendige Diskussionen. Diese inhaltliche Beteiligung in Kooperation mit anderen katholischen Verbänden und säkularen Akteuren werden wir auf jeden Fall weiterführen, um in der kirchlichen Welt und auch in der Zivilgesellschaft weiter sichtbar zu bleiben.

Zum Schluss ein herzliches Dankeschön an alle, die mitgedacht und mitgewirkt haben, am Stand, beim Gottesdienst und bei den Podien. Das Engagement hat sich gelohnt.

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