Kongress 2018

Programmübersicht

Das Programm des Kongresses in Dresden wird zur Zeit noch überarbeitet, der Großteil der Veranstaltungen ist allerdings bereits fest. Mögliche Änderungen des Programms sind vorbehalten. Aktualisierugen werden regelmäßig vorgenommen.

Montag, 2. April 2018

Ab 15:00 Uhr

Eröffnung des Kongressbüros

Die Anmeldung öffnet im Benno-Gymnasium. Das Team der ND-Geschäftsstelle händigt die Kongressunterlagen aus und beantwortet Fragen. Bundesgeschwister aus der Region Sachsen sowie Schüler des Benno-Gymnasiums helfen als Scouts weiter.

Ort: Foyer St. Benno-Gymnasium

17:00 Uhr

Abendessen

Ort: Schulmensa St. Benno-Gymnasium

18:00 Uhr

Österliche Eucharistiefeier

mit Bischof Heinrich Timmerevers

20:00 Uhr

Abend der Begegnung

Begrüßung durch die Region Sachsen, Wiedersehen und Neu-Kennenlernen bei sächsischen Spezialitäten sowie Getränken im KSJ-Café.

Ort: KSJ-Café im St. Benno-Gymnasium

22:00 Uhr

Nachtgebet

Ort: St. Benno-Gymnasiums

22:30 Uhr

tages.heute

Schlag halb elf gibt es im Tagesrückblick Aufregendes & Amüsantes rund um die Eröffnung des Kongresses.

Ort: KSJ-Café im St. Benno-Gymnasium

 

Dienstag, 3. April 2018

Erinnerungsort Dresden

8:30 Uhr

Morgenlob

Das Morgenlob wird an den jweiligen Tagen von unterschiedlichen Gruppen aus dem ND vorbereitet.

Ort: St. Benno-Gymnasium

8:45 Uhr

Start Kinder- und Jugendprogramm

mit den KiJu-Teamern um Ulrike Steinle und Tobias Berger

Dienstags bis freitags beginnen die Aktivitäten um 8:45 Uhr und enden um 12:15 Uhr. Nachmittags laufen die Programme von 14:45 Uhr bis 17:45 Uhr.

Ort: verschiedene Klassenräume

9:00 Uhr

Eröffnung des Kongresses und Vorstellung des Programms

mit Dr. Claudia Lücking-Michel (ND-Leiterin) und der Programmkommission

Ort: Aula St. Benno-Gymnasium

10:00 Uhr

Dresden - urbanes Zentrum und Erinnerungsort (Talkrunde)

Bekannte Bürger und offizielle Vertreter der Stadt erzählen uns von „ihrem“ Dresden. Repräsentanten der evangelischen und katholischen Kirche haben bereits ihr Kommen zugesagt. Auf die Zusage des Oberbürgermeisters und eines bekannten Schriftstellers warten wir noch. Moderation: Klaus Prömpers

Ort: Aula St. Benno-Gymnasium

12:30 Uhr

Mittagessen

Ort: Schulmensa

13:30 Uhr

Chor- und Orchesterproben

mit Wolfgang Schneider und NN

Ort: verschiedene Klassenräume

14:45 Uhr

Start Kinder- und Jugendprogramm

mit den KiJu-Teamern um Ulrike Steinle und Tobias Berger

Nachmittags laufen die Programme von 14:45 Uhr bis 17:45 Uhr.

Ort: verschiedene Klassenräume

15:00 Uhr

Vergessen? Spurensuche in der Stadt

koordiniert von Johannes Menze

„Als ich ein kleiner Junge war“, überschrieb Erich Kästner seine Dresdener Kindheitserinnerungen. Im Vorwort kontrastiert er den Kalender, einen „hornalten, kahlen Buchhalter im Büro der Geschichte, der die Zeitrechnung kontrolliert und, mit Tinte und Lineal, die Schaltjahre blau und jeden Jahrhundertbeginn rot unterstreicht“ mit der lebendigen Erinnerung.  „Nein!“ rufe diese, schüttele ihre Locken. „Es war gestern!“ und lächelnd fügt sie, leise, hinzu: „Oder allerhöchstens vorgestern.“

Dresden ist ein Kristallisationspunkt der jüngsten Zeitgeschichte. In 16 Erkundungen werden wir den historischen Fakten an Ort und Stelle auf den Grund gehen, aber auch lebendige Zeitzeugnisse auf uns wirken lassen. Auch reizen wir die reichhaltige Museumslandschaft aus. Eine detaillierte Beschreibung finden Sie unter Spurensuche.

Zeitzeugengespräche

August der Starke und Elbflorenz

Synagoge und jüdisches Leben

Der 13. Februar und kontroverses Erinnern

Der 17. Juni und Dresden zur DDR-Zeit

Herbst 1989 - Friedliche Revolution

Bunte Kirche Neustadt

 

 

Museumsführungen

Hygienemuseum

Militärmuseum

Gedenkstätte Pirna-Sonnenstein     

 

 

 

 

 

Stadtführungen

Neustadt

Gedenkstätte Münchener Platz

Bombardierung Dresden

Architektur- und DDR-Geschichte

Die russische Seite Dresdens

Semperoper

Buchmuseum

18:30 Uhr

Abendessen

Ort: Schulmensa St. Benno-Gymnasium

20:00 Uhr

Öffentliche Foren: Erinnerung

 

Das zukunftsoptimierte Gehirn

mit Dr. Gerd Weckwerth (Köln) und Kurt Schanné (Schwerin)

Jahrhundertelang hat man das Eigenleben, das Gedächtnisinhalte in unsrem Kopf führen, massiv unterschätzt. Wie man auch von der erstaunlichen Plastizität des Gehirns bis ins hohe Alter hinein bis vor einigen Jahren noch keinen Schimmer hatte. Wir sehen das Gedächtnis als „großen Transformator“ oder „Platzanweiser“, der das Vergangene, Erlebte und Geträumte neu sortiert und während wir schlafen an unserer Zukunft schmiedet.

Menschliche Gehirne als Ort einer einzigen, objektiv festgeschriebene Geschichte erweisen sich dagegen immer mehr als Illusion. Das wurde noch offensichtlicher mit zunehmenden Belegen dafür, dass Erinnerungen erst durch emotionale Kopplungen realisiert und stabilisiert werden, d.h. unvermeidlich nehmen mit der Zeit, subjektiv selektierte Erinnerungslücken und -umdeutungen zu. Selbst schwer demente Menschen können sich deshalb an emotional berührende Melodien und Texte erinnern, allerdings auch an traumatische Erlebnisse.

Welche Bedeutung solche Einsichten neurologischer Forschung für unser Menschenbild und die Erinnerungskultur unserer Gesellschaft haben, diskutieren wir in diesem vom ND-Arbeitskreis "Naturwissenschaft und Glaube" moderierten Forum mit einem Mitglied der Max-Plank-Gesellschaft.

Kooperationsveranstaltung mit der Katholischen Akademie des Bistums Dresden-Meißen

Ort: St. Benno-Gymnasium

 

Politsche Unterdrückung und religiöse Benachteiligung in der DDR

mit Lutz Rathenow (Sächsischer Landesbeauftragter für die Stasi-Unterlagen und Lyriker)

Der Sächsische Landtag hat eine Stelle eingerichtet, die das politische Unrecht und die Verbrechen gegen Andersdenkende in der Zeit der DDR aufarbeiten soll. Die Leiter diese Stelle liefert uns Informationen aus erster Hand.

Kooperationsveranstaltung mit der Katholischen Akademie des Bistums Dresden-Meißen

Ort: Kulturpalast (angefragt)

 

Wer von Versöhnung spricht, darf von erlittener Gewalt nicht schweigen

mit Dr. Jörg Lüer (Berlin) und Prof. Myroslav Marynovych (Lemberg)

Gewalterfahrungen und ihre Folgen prägen insbesondere nach Kriegen und Diktaturen sowohl die gesellschaftlichen als auch die persönlichen Beziehungen nachhaltig. Ein konstruktiver, auf Versöhnung und Heilung zielender Umgang mit diesen Prägungen stellt eine wesentliche Herausforderung für die betroffenen Personen, Gruppen und Gesellschaften dar.
Die häufig anzutreffende, übereilte Rede von Versöhnung wird dabei den Problemen in der Regel nicht gerecht, da sie die Tiefe und Vielschichtigkeit der Verletzungen oftmals überspringt und damit wesentliche Voraussetzungen für den Eintritt in einen Versöhnungsprozess nimmt. Nicht weniger gibt es jedoch vielzählige ermutigende Erfahrungen, wie sich diesen Herausforderungen gestellt werden und Versöhnung gelingen kann.

Kooperationsveranstaltung mit der Katholischen Akademie des Bistums Dresden-Meißen

Ort: Haus der Kathedrale

 

Was habe ich am 9. November, am 13. August, am ... gemacht

Erzählcafé und Begegnung von Jung und Alt.

Ort: KSJ-Café im St. Benno-Gymnasium

22:00 Uhr

Nachtgebet

Ort: Kapelle St. Benno-Gymnasium

22.30 Uhr

tages.heute

mit Beiträgen der Ü16

Schlag halb elf gibt Aufregendes & Amüsantes rund um den Kongress im Tagesrückblick

Ort: KSJ-Café im St. Benno-Gymnasium

 

Mittwoch, 4. April 2018

Identität

8:30 Uhr

Morgenlob

Ort: St. Benno-Gymnasium

8:45 Uhr

Start Kinder- und Jugendprogramm

mit den KiJu-Teamern

Dienstags bis freitags beginnen die Aktivitäten um 8:45 Uhr und enden um 12:15 Uhr. Nachmittags laufen die Programme von 14:45 Uhr bis 17:45 Uhr.

Ort: verschiedene Klassenräume

9:00 Uhr

Identität und Biographie - Gesprächsgruppen

Gesprächsrunden zur individuellen und sozialen Vermittlung von Vergangenheit und Zukunft. Folgende Themen zeichnen sich als Möglichkeiten ab, um geeinsame Gesprächsgruppen zu bilden. Soweit nicht anders angegeben, finden die Veranstaltungen im St. Benno-Gymnasium statt.

1. Totgesagt weiterleben – Schulerfahrungen während des Krieges
mit Klaus Jäckel

2. Vertreibung und Flucht nach dem Krieg – Erinnerungskultur und Versöhnungsarbeit in der Generation der Enkel
mit Matthias Doerr
Wer die Geschichte nur als linearen Zahlreihe auffasst, wird zu der Meinung neigen, dass doch diese schrecklichen Ereignisse des Krieges und der Kriegsfolgen irgendwann einmal vorbei sein müssten. In der  Ackermanngemeinde, einem katholischen Laienverband verbindet die Enkelgeneration die Erinnerung an die Kriegsfolgen mit der Option für das Versöhnungsprojekt Europa. Der Bundesgeschäftsführer der Ackermanngemeinde Matthias Dörr steht uns zum Gespräch zur Verfügung.

3. Verlorene Identität? - Geschichte von DDR-Bürgern nach der Wende im öffentlichen Diskurs
mit Hubertus Staudacher

4. Gender und Identität – zum Unterschied weiblicher und männlicher Biographien
mit Edith Lieb (Heliand)

5. Erinnerung und Erzählkultur in Familie und Schule

6. Identität und Literatur

7. Mimetischer Zwang und Erinnerung – zur Weitergabe von traumatischen Erfahrungen im Generationenverhältnis

8. Identität vs. Ersatzidentität – gibt es nationale Identitäten?
mit Stefan Schönfelder (Dresden)

9. Gibt es virtuelle Identitäten? Wer zu lange zu intensiv im Internet surft, verliert sich im virtuellen Raum
mit Michael Fischer (Informatiker)

10. Das Internet als Gedächtnisraum - Wer verfügt über mein elektronisches Gedächtnis?
mit Sebastian Vogel (Informatiker)

11. Kirche im Stadtteil – wie der missionarische Aufbruch der Kirche Gestalt gewinnen kann
mit Gebhard Ruess (Initative für Europa)

12. Werte und/oder Parlamentariusmus?!
mit Dr. Christopher Metz. Ort: Landtag
Spurensuche,  Beschreibung und Erörterung  (nicht nur) anhand der Situation  im Parlament eines „neuen“ Bundeslandes. Und welche Konsequenzen ziehen wir daraus?
Christopher Metz wird seine eigene „Politikerfahrung“ einbringen und dabei tatsächliche oder gefühlte Werte in Parlamenten und bei Parlamentariern thematisieren bzw. hinterfragen. Er geht außerdem der Frage nach, was das Erstarken der AfD mit gelebten oder nicht gelebten Werten zu tun hat. Da Politik und Demokratie auch von den Bürgerinnen und Bürgern, also von uns selbst, gestaltet wird, gehen die Teilnehmenden den daraus resultierenden Konsequenzen nach.

13. Hat die Natur ein Gedächtnis? - Was uns Feinstaub und Radioaktivität über Vergangenheit und Zukunft unseres Lebensraums verraten
mit Dr. Gerd Weckwerth (Kosmochemiker und Experte für "Aerosole und Radioaktivität")
Normalerweise denkt man bei Feinstaub und Radioaktivität eher an unsichtbare Bedrohungen. Weniger bekannt ist, dass beide Phänomene unser Leben mitaufgebaut haben und eine Art Gedächtnisträger darstellen. Sie erzählen und belegen zu großen Teilen, wie diese Erde und ihre Oberfläche, auf der wir leben entstanden ist, selbst dann wenn alles scheinbar zu Staub zerfallen ist. Auch wir selbst und unsere Gedächtnisse werden einmal zum Staub zurückkehren. Hängt auch das, was diesen Staub in der Lebenszeit beseelt hat mit ihm zusammen? Steckt der menschliche Geist schon in der staubigen Materie? Gerd Weckwerth ist Kosmochemiker und Experte für "Aerosole und Radioaktivität".

14. Kirche in der Minderheit - für viele eine neue Perspektive
mit Richard Hartmann

15. Klimawandel - zwischen Katastrophenängsten und persönlichen Konsequenzen guter Klimapolitik
mit Udo Mellentin

Ort: St. Benno-Gymnasium

11:00 Uhr

Matinee

 

Zur Identität des ND

Perspektiven des ND-Entwicklungsprozess: Gruppen- und Gemeindebildung - unser (Haupt-)Beitrag für eine humane Zukunft,  Verbindliche und nachhaltige Beziehungen jenseits der (Klein-)Familie und angesichts von Unübersichtlichkeit, Anonymität und Veränderungsdruck stiften

Ort: St. Benno-Gymnasium

 

Kongress-Kino

Vorführung des ersten Teils der Verfilmung des Romans Der Turm von Uwe Tellkamp.

Ort: St. Benno-Gymnasium

12:30 Uhr

Mittagessen

Ort: Schulmensa St. Benno-Gymnasium

13:30 Uhr

Chor- und Orchesterprobe

mit Wolfgang Schneider und NN

Ort: verschiedene Klassenräume

14:45 Uhr

Start Kinder- und Jugendprogramm

mit den KiJu-Teamern um Ulrike Steinle und Tobias Berger

Nachmittags laufen die Programme von 14:45 Uhr bis 17:45 Uhr.

Ort: verschiedene Klassenräume

15:00 Uhr

Identität überindividuell und sozial - Heimat

 

Identitätskrisen angesichts des beschleunigten Wandels

mit NN

Ort: St. Benno-Gymnasium

 

Christen und der Rechtspopulismus

mit Gebhard Reuss, Initiative Christen für Europa, sowie Dr. Maren Behrensen und Josef Becker vom ICS Münster, Moderatin: Klaus Prömpers (Wien)

Ort: St. Benno-Gymnasium

 

Jugendbewegung und Identitätsfindung am Beispiel des ND

mit Dr. Christian Pöpperl

Ort: St. Benno-Gymnasium

17:00 Uhr

Heimatlos zu Hause? Zum sozialen Preis gesellschaftlicher Revolutionen

Podiumsdiskussion mit Stanislaw Tillich und Dr. Gregor Buß, Moderation: Dr. Peter Frey

Egal, ob Ehe, Euro oder Energie: Unsere Verhältnisse sind in Bewegung geraten, gesellschaftliche Veränderungen nehmen an Geschwindigkeit zu. Von den einen wird das als Gewinn an Lebensmöglichkeiten gefeiert, die anderen fühlen sich nicht mitgenommen und leiden unter den sozialen und psychischen Folgekosten. Wachsende Mobilitätszumutungen, die Fragmentierung der Gesellschaft in eine Vielzahl sozialer und kultureller Milieus und eine grenzenvernichtende Globalisierung verstärken dies. Vielfach zerbrechen dadurch die Gefühle von Zugehörigkeit und Vertrautheit. Stattdessen bahnen sich weltweit Wege, den desaströsen Wirkungen des beschleunigten Wandels zu entkommen oder die entstandene Lücke zwischen empfundener Heimatlosigkeit und der eigenen Sehnsucht nach Heimat zu schließen.
Doch was zeichnet Heimat aus und wer definiert sie? Muss die Rede von der Heimat vor Ausgrenzung und Abschottung bewahrt werden? Ist der Patriotismus die passende Antwort, um auf die gesellschaftlichen Veränderungen zu reagieren? Wie können Menschen Heimat finden, ohne sich mit dem Schein einer unwirklichen Idylle zufrieden zu geben?

Ort: Haus der Kathedrale

17:00 Uhr

Jugendgottesdienst

Ort: Herz Jesu Kirche

18:30 Uhr

Abendessen

Ort: Schulmensa St. Benno-Gymnasium

20:00 Uhr

Öffentliche Foren: Identität und Macht

 

Die Zeit heilt alle Wunden ... wirklich alle? Über Verdrängung und Traumatisierung

mit Chefartz a.D. Dr. Friedemann Ficker (Dresden) und NN

Zur Würde des Menschen gehört seine Verletzlichkeit. Eine Herausforderung für ein gelingendes Leben ist der Umgang mit eigenem Leid und gegebenenfalls die Annahme von Hilfe zur Heilung. Es gibt die Tendenz, erlittene Beschädigungen medikamentös zu beseitigen. Weil in einem staatlich verordneten materialistischen Menschenbild die Frage nach Heilung jenseits medikamentöser Behandlung nur einen randständigen Platz einnimmt, engagiert sich in Dresden der Caritasverband bewusst für eine psychologische und psychotherapeutische Klinik. Hier werden alternative Räume geschaffen, in denen individuelle Leiden zur Sprache kommen können, ohne erlittene Verletzungen der Privatheit zu entziehen.
Stellt dieser Kontrapunkt einen Gradmesser für die Humanität einer Gesellschaft dar? Wer garantiert die Qualität der Betreuung? Welche Bedeutung hat es für die Gesellschaft, wenn individuelle Lebensgeschichten ernst genommen werden und Beistand erfahren?

Ort: St. Joseph-Stift

 

Gibt es in Deutschland eine Leitkultur?

mit Ludwig Hecke und NN

Ort: NN

 

Virtuelle Identität und das wirkliche Leben

mit Sebastian Vogel (Lückeck)

Ort: St. Benno-Gymnasium

 

KSJ in Dresden

Treffen ehemaliger KSJ´ler, die in Dresden studieren

Ort: St. Benno-Gymnasium

22:00 Uhr

Nachtgebet

Ort: St. Benno-Gymnasium

22:30 Uhr

tages.heute

mit Beiträgen der Ü16

Schlag halb elf gibt Aufregendes & Amüsantes rund um den Kongress im Tagesrückblick

Ort: KSJ-Café im St. Benno-Gymnasium

 

Donnerstag, 5. April 2018

Zuversicht

8:30 Uhr

Morgenlob

Ort: St. Benno-Gymnasium

8:45 Uhr

Start Kinder- und Jugendprogramm

mit den KiJu-Teamern

Dienstags bis freitags beginnen die Aktivitäten um 8:45 Uhr und enden um 12:15 Uhr. Nachmittags laufen die Programme von 14:45 Uhr bis 17:45 Uhr.

Ort: verschiedene Klassenräume

9:00 Uhr

Foren zum Thema Zuversicht

 

Zuversicht durch oder trotz technischer Visionen und Entwicklungen

mit Christian Berger, Student und Verkehrsexperte

Ort: St. Benno-Gymnasium

 

Arbeitswelt und Digitalisierung

mit Dr. Markus Grimm, Veranstaltung des AK Wirtschaftlergilde

Ort: St. Benno-Gymnasium

11:00 Uhr

Matinee

 

Musikalische Unterbrechung: Jazz

Ort: St. Benno-Gymnasium

 

Jugendforum - Erinnerung macht Zukunft

Wir erinnern uns gemeinsam an die letzten Jahre. Ein Teil der Jugend im ND hat sich im AK JugeND zusammengefunden, und jetzt? Wir fordern euch auf: Macht Zukunft, ansonsten haben wir keine. Was sind eure Ideen? In der ersten halben Stunde sind alle eingeladen um die Unklarheiten aus der Welt zu räumen; danach wollen wir (alle 13-25jährigen) schauen, wie es für unsere Generation weitergeht.
 
Ort: St. Benno-Gymnasium
 

Lesung

mit Andreas Knapp

Ort: St. Benno-Gymnasium

 

Kongress-Kino

Vorführung des zweiten Teils der Verfilmung des Romans Der Turm von Uwe Tellkamp.

Ort: St. Benno-Gymnasium

12:30 Uhr

Mittagessen

Ort: Schulmensa

13:30 Uhr

Chor- und Orchesterproboe

mit Wolfgang Schneider und NN

Ort: verschiedene Klassenräume

14:45 Uhr

Start Kinder- und Jugendprogramm

mit den KiJu-Teamern um Ulrike Steinle und Tobias Berger

Nachmittags laufen die Programme von 14:45 Uhr bis 17:45 Uhr.

Ort: verschiedene Klassenräume

15:00 Uhr

Foren zum Thema Zuversicht

 

Hoffnung und Sehnsucht in abrahamitischen Religionen

Interreligiöses Gespräch mit Osman Örs (Berlin), Alexander Nachama (Dresden) und Hubertus Staudacher (Erfurt)
 
Ort: St. Benno-Gymnasium
 

Puppentheater zum Miteinander der Generationen

mit NN
 
Ort: St Benno-Gymnasium
 

Caritas Flüchtlingsinitiativen in Dresden

mit NN
 
Ort: St Benno-Gymnasium

17.00 Uhr

Das Ende der Kriegslogik

Zur beispielhaften Friedensarbeit von Sant´Egidio

mit Susanne Bühl (Würzburg)

Dass die Logik des Krieges zu durchbrechen ist, zeigt nicht nur die Frauenkirche, sondern auch das Wirken der Gemeinschaft Sant’Egidio. Als 1968 der Geschichtsstudent Andrea Riccardo im römischen Stadtteil Trastevere die Gemeinschaft gründete, kümmerte sich diese um die Armen im Viertel. Inzwischen ist sie eine weltweite Initiative einfacher Bürger und Christen. Wenn durch die Vermittlung von Sant’Egidio Bürgerkriege in Mosambik, Kolumbien oder der Zentralafrikanischen Republik enden oder humane Korridore für Flüchtlinge ermöglicht werden, wird die Gemeinschaft zum Ort diskreter kirchlicher Diplomatie. Wenn Sie mit ihren Weltfriedenstreffen jährlich die Religionen der Welt an einen Tisch bringt und den „Walk of peace“ in Berlin organisiert, wird sie öffentlich zum Anwalt der globalen Verständigung.
Doch wie gelingt es der Gemeinschaft, den „Ohnmachtskult“ zu überwinden, sich gegen Gewalt und Egoismus zu stellen und die Logik des Krieges zu überwinden? Welche Bedeutung hat die Sehnsucht nach einem friedlichen Zusammenleben aller Menschen für unsere Zukunft?

Ort: Dresdner Frauenkirche

17.00 Uhr

Kindergottesdienst

Ort: St. Benno-Gymnasium

18.00 Uhr

Ökumenisches Friedensgebet

gemeinsam gestaltet mit KSG und ESG

Ort: Dresdner Frauenkirche

18:30 Uhr

Abendessen

Ort: Schulmensa St. Benno-Gymnasium

20:00 Uhr

Öffentliche Foren: Zuversicht und Hoffnung

 

Nächstenliebe kennt keine Obergrenze

mit Prof. Dr. Werner Patzelt (Dresden) und Prof. Dr. Bernhard Laux (Regensburg)

Manche wollen sie, für andere ist die Obergrenze Höhepunkt der Abschottung. Selbst Christen haben darin keine einheitliche Position. Manche deuten angesichts der aktuellen Flüchtlingsdebatte Joachim Gaucks Ausspruch „Unser Herz ist weit. Aber unsere Möglichkeiten sind endlich“ als Bestätigung für eine gesellschaftliche Überforderung. Andere folgen den Vorsitzenden der beiden Kirchen, die in der Obergrenze einen
Verstoß gegen die Humanität sehen.
Doch welche Bedeutung hat die universalistische Moral des Christentums in der Debatte und wo stößt sie angesichts endlicher Ressourcen in der Politik an ihre Grenze? Stellt eine unbedingt verpflichtende Nächstenliebe für die Bevölkerung eine Überforderung dar, die eine ethnische, ethische, kulturelle oder nationale Begrenzung braucht? Und ist Nächstenliebe ein Gebot, das moderne und hochkomplexe Gesellschaften  an Caritas und Diakonie ausgliedern müssen, um sich selbst vor Überforderung zu schützen? Oder hat die Nächstenliebe, weil es doch ein göttliches Gebot ist, Bedeutung für politisches Handeln? Wie könnte diese Bedeutung verstanden werden?

Ort: Haus der Kathedrale

 

Zuversicht ohne Gott?

mit Prof. Dr. Julia Knop (Erfurt) und Burkard Pilz (Dresden)

Die Form der Religiosität verändert sich: Ihre institutionelle, kirchliche Gestalt verliert seit Jahrzehnten an Bedeutung für den individuellen Menschen und damit auch für die Gesellschaft. Indem soziale Zwänge entfallen, wird der Glaube viel mehr zur Entscheidung des Einzelnen. Wenn aber die Religion nicht mehr über das Potential verfügt, Sinnfragen des postmodernen Menschen zu beantworten, entsteht die Frage nach Alternativen.
Andererseits stellt sich Christen die Frage, ob ihre verantwortete Hoffnung auf ein gutes Ende der Geschichte noch die passende Antwort auf jene Zukunftserwartungen ist, die ohne Gott auskommen wollen.

Welche Deutungsmöglichkeit der Situation der Zeit bietet die natürliche Sehnsucht, die einen Schlüsselbegriff christlicher Anthropologie darstellt? Gibt es eine gemeinsame Praxis von Menschen, die ihre Zuversicht aus dem Glauben an Gott schöpfen und jenen, die andere Quellen dafür namhaft machen? Wie werden sich die Kirchen angesichts dieser Herausforderungen verändern?

Ort: Dresdner Frauenkirche (Unterkirche)

 

Befreiung zur Zukunft und Erinnerung

mit Prof. Dr. Knut Wenzel (Frankfurt a. Main) und Dr. Joachim Klose (Dresden)

Für viele Menschen ist es plausibel, dass nur der in die Zukunft schauen kann, der seinen Blick von der Vergangenheit abwendet. Zukunftsfähigkeit scheint die Loslösung von den Fesseln der Tradition vorauszusetzen. Als Folge eines so verstandenen Begriffs der Geschichte als linearem Fortschritt hat sich gezeigt, dass die Erinnerung an die Vergangenheit missbraucht wird. Zugleich wird das zukünftige Glück der kommenden Generationen zu einem technischen Projekt depotenziert.
Der christliche Glaube sieht dagegen eine unauflösliche Verbindung von Zukunft und Vergangenheit. Die Überwindung von Mangel und Not, von Unfriede und Hass gewinnt ihren weitest möglichen Horizont in der Erinnerung an die geschichtliche Befreiungstat Gottes. Sie ist in Kreuz und Auferstehung Jesu geschehen. Der Glaube vertraut darauf, dass unabgegoltene Hoffnungspotenziale vergangener Generationen auch für unsere Gegenwart bedeutsam und wirksam sind. Deswegen erwarten Glaubende von der Zukunft mehr als nur eine Verlängerung der Gegenwart mit technischen Mitteln.
Welche Praxis entspricht der aus dem Glauben gewonnenen Zuversicht? Erhält die Kirche daraus die Legitimation, sich einer Instrumentalisierung der Geschichte für eine menschenverachtende Politik entgegen zu stellen? Und wie kann man sich erinnern, wenn eine Gesellschaft nicht aus dem Glauben ihre Hoffnung nimmt?

Ort: Stadtmuseum Dresden

 

Alle reden über das Wetter, wir vom Klima

Herausforderungen einer klimagerechten Politik, Podiumsdiskussion

mit Wilfried Wunden (Aachen), Dr. Peter Otto (Schwarzheide) und Udo Mellentin (Dresden), Moderation: Klaus Prömpers (Wien)

Egal, ob Köln, Dresden oder Houston – Umweltkatastrophen wie Jahrhunderthochwasser und Orkane scheinen in immer kürzeren Abständen erhebliche Schäden zu verursachen. In anderen Ländern verhindern Dürren und Trockenheit eine produktive Landwirtschaft und zerstören bisherige Lebensräume. In der Analyse der Ursachen sind in den vergangenen Monaten seit der Aufkündigung des Pariser Klimaabkommens durch die USA neue Positionen zu vernehmen.
Zunehmend werden die Unwetter nicht als Indikatoren eines vom Menschen verantworteten Klimawandels verstanden. Handelt es sich lediglich um einen natürlichen Wechsel von warmen und kalten Klimaperioden oder ist er durch menschliches Handeln verursacht – und deswegen auch durch Menschen vermeidbar? Welchen ökologischen Preis ist die Gesellschaft zugunsten wirtschaftlicher Stabilität bereit zu zahlen? Kann es gelingen, wirtschaftliche Interessen mit den Klimazielen zu vereinbaren? Und wie verändert sich angesichts internationaler Verantwortung das individuelle Leben?

Ort: Dreikönigskirche

22:00 Uhr

Nachtgebet

Ort: St. Benno-Gymnasium

22:30 Uhr

tages.heute

mit Beiträgen der Ü16

Schlag halb elf gibt Aufregendes & Amüsantes rund um den Kongress im Tagesrückblick

Ort: KSJ-Café im St. Benno-Gymnasium

 

Freitag, 6. April 2018

Praxis

 

8:30 Uhr

Morgengebet

Ort: St. Benno-Gymnasium

8:30 Uhr

Start Kinder- und Jugendprogramm

mit den KiJu-Teamern

Dienstags bis freitags beginnen die Aktivitäten um 8:45 Uhr und enden um 12:15 Uhr. Nachmittags starten die Exkursionen für KiJu um 13:30 Uhr.

Ort: verschiedene Klassenräume

9:00 Uhr

Versöhnung und Freiheit - Perspektiven für Europa?

mit NN

Ort: St. Benno-Gymnasium

11:00 Uhr

Matinee

 

Schlesischer Impuls

Lieder zum Mitsingen

Ort: St. Benno-Gymnasium

 

Workshop - sorbische Ostereiermalerei

Ort: St. Benno-Gymnasium

12:30 Uhr

Mittagessen

Ort: Schulmensa St. Benno-Gymnasium

14:00 Uhr

Exkursionen in Dresden und Bautzen

Weitere Informtionen finden Sie unter Exkursionen.

EX 01 Roter Doppeldeckerbus
EX 02 Fahrt mit der ND-Straßenbahn
EX 03 Stadtrundgang
EX 04 Besuch des Landtages
EX 05 Gläserne Manufaktur
EX 06 Ökumenisches Informationszentrum
EX 07 audioscripts
EX 08 Hygienemuseum
EX 09 Militärhistorisches Museum
EX 10 Residensschloss/ Grünes Gewölbe
EX 11 Gemäldegalerie Alte Meister
EX 12 Frauenkirche
EX 13 Hofkirche
EX 14 Bautzen Simultandom
EX 15 Bautzen Stasigedenkstätte

14:00 Uhr

ND-Frühlingsrat

mit der ND-Leitung

Zweimal jährlich treffen sich die Verantwortlichen aus Regionen, Arbeitskreisen und Veranstaltungen mit der Leitung, um verbandspolitische Weichen zu stellen. Während im Herbst der Rat ein Wochenende lang tagt, trifft man sich im Frühling traditionell während des Kongresses.

Ort: St. Benno-Gymnasium

ab 19:00 Uhr

Abschlussfest

u.a. mit der sorbischen Folkloregruppe "Sprewjan" aus Bautzen und dem Trio "Zwischenfall aus Dresden

Ort: St. Benno-Gymnasium

22:00 Uhr

Abendlob

Ort: St. Benno-Gymnasium

22:30 Uhr

tages.heute

Schlag halb elf gibt Aufregendes & Amüsantes rund um den Kongress im Tagesrückblick

Ort: KSJ-Café im St. Benno-Gymnasium

Samstag, 7. April 2018

9:30 Uhr

Musikalische Einstimmung

mit Chor und Orchester

Ort: NN

 

10:00 Uhr

Gottesdienst

Ort: NN

ca. 11:30 Uhr

Auf Wiedersehen in Köln 2019

 

Programmtableau

Das Kongressprogram ist auch in einer Kurzübersicht als Programmtableau einsehbar. Die Übersicht wird regelmäßig aktualisiert.