Württemberg

Herzlich willkommen

Die Württemberger gehören mit über 600 Mitgliedern in 23 Gruppen zu den größten Regionen im Bundesverband. Unsere Region erstreckt sich von Kocher und Jagst zur Donau, zum Allgäu und  Bodensee. In vielen Gruppen herrscht ein aktives und interessantes Leben. Alle sind offen für Gäste und alle, die sich von den Veranstaltungen und Themen angesprochen fühlen.

 

Grüß Gott,

liebe Bundesgeschwister,

so steht es jetzt auf der Website unseres Bundes. Die Entscheidung ist in der Frühjahrsratssitzung am vergangenen Freitag, 01.April 2016 gefallen. Zuvor gab es während des ND-KMF-Kongresses „Im Wandel“ in Mühlheim noch am Abend des 30.03. eine Information durch die beiden Moderatoren des Namensprozesses Uta Stolz und Hans Heiner Boelte sowie eine Aussprache. Hier wurde schon rasch deutlich, dass das Votum des Regionalrates Württemberg, das Kurt Weber formuliert hat, keine Resonanz finden konnte. Das war dann auch an den Voten abzulesen, die von den Kongress-teilnehmer/inne/n am Donnerstag und Freitag-Vormittag zu den Vorschlägen für den Namenszusatz abgegeben werden konnten. Dem Rat waren diese – doch zufälligen – Voten zu wenig, um so den Namenszusatz festlegen zu wollen. Der vorläufige Namenszusatz ist mit Blick auf die Darstellung des Bundes auf dem 100. Deutschen Katholikentag in Leipzig benannt worden. Bis zum Herbstrat wird über den länger geltenden Zusatz noch einmal ein Diskussionsprozess sein und dann dort entschieden.

Der nächste ND-Kongress wird während der Osterwoche 2017 in Würzburg sein. Das Themenfeld wurde mit dem Satz „Seid stets bereit, jedem Rede und Antwort zu stehen, der nach der Hoffnung fragt, die Euch erfüllt“ aus dem 1. Petrusbrief (1/16) umschrieben. Die Frage nach „synodalen Strukturen in der Kirche“ wird da ein vom Jahresdatum wie vom Ort her wesentlich sein. Der  andere Themenbereich, der in der Diskussion war „Mit allen Sinnen“ – Glauben als Lebenskultur,  wird da durchaus mit einbezogen werden können.

Die Regionen auf der Website des ND können ab sofort unmittelbar, also ohne Passwort usw. aufgerufen werden. Insoweit hat die im Herbstrat von der Leitung zugesagte Prüfung des Antrags unserer Region ein positives Ergebnis gebracht. Texte und Bilder der Regionen und Gruppen, auch der Pfalzbrief (ohne Namen und Anschriften außer der des Regionalleiters, aber auch ohne eher private Bilder) werden weiter in der Geschäftsstelle in die Website eingestellt, da nur so die presserechtliche Verantwortung übernommen werden kann (schmerzliche und dann teure Erfahrungen von Bundesgeschwistern zwingen dazu).

Ein neuer Arbeitskreis wurde vom Frühjahrsrat gebilligt: der AK-JugeND. In ihm sind die jungen Bundesgeschwister, die in den vergangenen Jahren in den Firmgruppen waren und bei den Kongressen und anderen Treffen die Kinder- und Jugendbetreuung übernommen haben. Das sind bislang überwiegend „Kinder und Enkel“ von Bundesgeschwistern. Die jungen Leute sind offen für weitere Mitglieder auch ohne eine derartige „Vorgeschichte“. Der Arbeitskreis „soll alle Jugendlichen (KMF-Mitglieder bis zum vollendeten 35. Lebensjahr) im Sinne einer Jugendvertretung des Verbandes auf dem KMF-Rat sowie allen weiteren Gremien und Einrichtungen vertreten. Dieser Arbeitskreis umfasst die Jugendtreffen und den JuLeiCa-Kurs. Mit dem Aufbau einer eigenen Jugend in enger Zusammenarbeit mit der KSJ sorgt sich der Verband um den Fortbestand, um seine eigenen Zukunft. Dies wird ein Weg von vielen sein, dem ND eine Zukunft zu gestalten“ (so stand es im Antrag an den Rat).

Für das Jubiläum 100 Jahre ND 2019 wird eine Arbeitsgruppe eingesetzt. Hans Adolf Hammermann wird – nun als Mitglied der Leitung – dafür zuständig sein.

Erneut in die Leitung gewählt wurde Dr. Christian Schefold mit den Aufgabenfeldern ND e.V., Jugend und Struktur.

Als Kanzler des Bundes wurde der bisherige Leiter der „Wirtschaftlergilde“, Martin Tölle in den Vorstand des ND-KMF e.V. gewählt. Er ist Wirtschaftsprüfer und Steuerberater in einer mittelständischen Wirtschaftsprüfungsgesellschaft in Köln. Er war in der ksj, im HSR und ist seit 2002 im ND.

Die im Herbst 2014 eingesetzte Strukturkommission hat Vorschläge vorgelegt, die nun weiter zu erörtern sein werden. Einer dieser Vorschläge ist, statt des „AK Junge KMF“ (der 35 bis 60 Jährigen) mit bislang zwei Stimmen im Rat den von dieser Altersgruppe getragenen Pfingsttreffen und Werkwochen soweit sie regelmäßig über 50 Teilnehmer haben je eine Stimme zu geben (also 7 Stimmen). Damit verschieben sich die Gewichte im Rat, die Regionen haben dann statt bislang 52,6% nur noch 46,5% Stimmgewicht. Für mich – und das habe ich schon angesprochen – werden dadurch die Stimmgewichte großer Regionen wie der unseren noch geringer. Daher werde ich gegenüber der Strukturkommission darauf dringen, dass Regionen mit mehr als 200 bis 250 Stimmen zwei Stimmen und die größeren dann drei Stimmen erhalten. Das eben auch, da es Regionen mit unter 100 Mitgliedern gibt und solche, mit zwischen 100 und 150 Mitgliedern. Die Regionen Bonn, Köln, Aachen/Niederrhein, Düsseldorf, Franken haben zwischen 200 und 230 Mitglieder. Größer sind die Regionen Münster, München, Württemberg mit 450 bis 500 Mitgliedern. Da die Regionen mit den Jahren geringere Mitgliederzahlen haben werden, kann es einerseits zum Zusammenschluss von Regionen kommen (wie das auch schon geschah) oder die Stimmen der Regionen im Rat nehmen wegen der geringeren Zahl der Mitglieder ab.

Dies kann und soll ein erster Bericht sein. Ich nehme an, dass im Mai-Hirschberg dann die Ergebnisse für alle berichtet werden. Das Protokoll wird dann im weiterhin durch Mitgliedsnummer und Passwort geschützten „internen Bereich“ veröffentlicht. So können die Bundesgeschwister mit dieser Zugangsmöglichkeit das im Einzelnen nachlesen.

Euch, den Leiter von Gruppen, Mitträgern der Verantwortung für unsere Region und Teilnehmern am Kongress in Mühlheim wünsche ich auf diesem Weg einen schönen Frühling. Anderes findet Ihr im bald erscheinenden Pfalzbrief und dann sicher in weiteren Mails zu aktuellen Themen.

Beste Grüße Euch allen

Euer Klaus

 

 

 

Marienburg Niederalfingen baulich gefestigt,

innen modernisiert,

Nutzung nun auch in der kalten Jahreszeit möglich.