Gruppe Würmtal

Die Gruppe Würmtal vereint Bundesgeschwister im Seniorenalter im Süden Münchens, zwischen Hechendorf, Starnberg Bad Tölz und Murnau.

Über lange Jahre gab Pepp Klaiber, ehemals Ministerialrat im Landwirtschaftsministerium, dann Diakon, der Gruppe geistliche Impulse. 

Ansprechpartner

Editha Langer
Moosrain 68
82418 Murnau
editha.langer@gmx.de

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Walter Wurm überraschend verstorben

Unser Bundesbruder Walter  Wurm (*14.11.1926) aus Murnau, bis 1989 Philologe am Erasmus-Grasser-Gymnasium München,  langjähriger Leiter der Gruppe Würmtal und der “Fachgruppe Neuere Sprachen” im Bayerischen Philologenverband ,  älterer Bruder von Herbert Wurm (Gruppe Willi Graf),  ist am 9. April 2015  nach einem Sturz im Haus und unstillbaren  Gehirnblutungen im Koma friedlich entschlafen.  Neben seiner Freude an den Neuen Sprachen, dem Wortwitz und der Jagd (Großvater Hohenadl war Förster) war das Klavierspielen klassischer Musik (v.a. Beethoven und Brahms) seine Leidenschaft – noch im November 2014 gab er selbst ein Konzert, täglich übte er zwei Stunden.

Liebe zur Musik und christozentrische Ausrichtung, damit gewann Walter Lobensommer seinen Berufskollegen Walter Wurm 1962 für den Beitritt zum ND; die Gruppen Würmtal und Garmisch waren seine ND-Heimat.  Für seine vier Kinder war er, so trug es Tochter Irmintraud vor,  ein “Leuchtturm” christlicher Wertvorstellungen. Von 1995 bis 2005 war Walter Witwer.  Den vier Kindern sowie der Bundesschwester und Berufskollegin  Editha Langer, die er 2005 heiratete, gilt unser besonderes Beileid.   R. I. P.

Das Requiem fand am Freitag, den 17. April 2015, in der  Winthirkirche in München – Neuhausen statt, in diesem Viertel lebte die elterliche Familie des Kunstmalers Karl Wurm, der auch die Musik pflegte.

Spontan appellierte ein Trauergast am Grab, bei der anschließenden Beerdigung im Familiengrab im Münchner Westfriedhof   nach dem Halali der Jagdfreunde, an die anwesenden Kinder und Jugendlichen: “Bleibt nicht im Medienkonsum und Materiellen  stecken.”  Aus Walters Liebe zur Musik sei viel zu lernen. Die Kunst sei nämlich, wie auch die Religion,  eine Vermittlerin des Unaussprechlichen. Erst diese, das materielle überschreitende Dimension kennzeichne den sich um Verwirklichung  bemühenden Menschen, erst Kunst und Kultur unterscheiden ihm vom Tier.

Hier zur Traueranzeige der SZ vom 15. Apr. 15.

Kondolenzadresse: Editha Langer,  Moosrain 68, 82418 Murnau (Ehefrau u. Bundesschwester)