Steckbrief:
Unser Singkreis, entstanden 1938 aus der damals verbotenen ND-Gruppe „München Nord“, besteht heute aus knapp 30 aktiven Mitgliedern (davon 15 ND-Mitglieder) - zumeist beheimatet im Münchener Raum - und etwa 50 korrespondierenden ehemaligen Sängerinnen und Sängern - verstreut über die ganze Bundesrepublik.
Unser Durchschnittsalter liegt bereits deutlich jenseits der 75, somit auch jenseits der Grenze, wo man als Gruppe noch auf Nachwuchs hoffen darf.
Wir freuen uns natürlich, wenn ab und zu Gäste bei unseren Gruppenveranstaltungen auftauchen.

Zum näheren Kennenlernen unserer Singkreisarbeit  hier ein Ausschnitt aus unserem Jahresbericht 2011.  Namen sind aus Gründen des Datenschutzes verkürzt.

Liebe Freunde im Singkreis,
für unsere regelmäßigen Treffen haben wir seit Jahresbeginn 2011 eine neue Bleibe gefunden: Es ist ein Konferenz- und Filmsaal im 4. Stock des „muk“, in der Schrammerstraße 3. „muk“ ist das Kürzel für die „Fachstelle der evangelischen und katholischen Kirche für Medien und Kommunikation“. Unser Vorteil: Der Ort liegt zentral am Platz hinter dem Neuen Rathaus, der Saal im muk ist mit elektronischen Kommunikationsmitteln recht gut ausgestattet und wie im ehemaligen Akademikerzentrum ist auch dort eine Küche vorhanden.
Am 23. Januar11 begannen wir dort mit einem Singabend das Jahr. Mit Bildern aus dem Bayerischen Wald, Liedern aus der Stub´n und „waldlerischen“ Gruselgeschichten gingen wir auf eine „Rockaroas“ (für Nordlichter: ... auf eine „abendliche Versammlung in täglich wechselnden bäuerlichen Wohneinheiten zum Zwecke der Verarbeitung ungesponnenen Flachses vom Rocken unter Absingen bodenständiger Lieder und der mündlichen Wiedergabe haarsträubender Begebenheiten“).
Den Fasching und gleich zwei 90. Geburtstage feierten wir am 27. Februar angemessen, nachdem wir im Jahr vorher, wie berichtet, aus elektronisch-technischen Gründen nur eine schwache Faschingsvorstellung gegeben und uns damals vorgenommen hatten, alles im Fasching 2011 nachzuholen. Karl Heinz hatte es daher diesmal leicht, konnte er doch auf die bereits im Vorjahr zusammengestellten aber noch ganz unverbrauchten Noten, Texte und Bilder zurückgreifen. Und auch der Wein war aus 2010 oder sogar noch älter; nur die Speisen am Buffet waren selbstverständlich frisch.
Wenige Tage nach Frühlingsanfang, am 27. März 11, trafen wir uns zum Frühlingssingen. Zwischen die aus mitgebrachten, noch winterrauen Kehlköpfen zu singenden Lieder hatte Karl Heinz einige virtuos-moderne Volksliedsätze des Sextetts „Singer pur“ eingebaut (empfehlenswerte CDs !). – Das half auch unserem eigenen stimmlichen Ehrgeiz auf.
Mit Karten, Graphiken und Fotos aus seiner Zeit als Gymnasiallehrer in Namibia führte uns Pauli dann am 8. Mai 11 in den Süd-Westen Afrikas. Seinem Thema „Entwicklung – entwickeln – entwickelt – unterentwickelt – Ist uns wirklich klar, wovon wir da reden?“. Im Vergleich seiner historischen Bilder mit solchen von seiner letzten Reise 2005 zeigte er uns einige wesentliche Entwicklungen dieser ehemaligen deutschen, später britischen Kolonie hin zum selbständigen Staat.
Nach einer Pause im Juni trafen wir uns wieder am 31. Juli 11 zu einem Sommersingen bei Gabi in Puchheim. Herzlichen Dank an Gabi, die Haus und Garten zur Verfügung gestellt hatte. In ganz ungewohnter Weise mussten - wie in alten Zeiten - alle Lieder von papierenen Blättern abgelesen werden, wo doch sonst immer aus dem Laptop „gebeamt“ wird! Hing dieser Anfall von Nostalgie etwa damit zusammen, dass mit diesem Sommerfest gleich drei 75. Geburtstage gefeiert wurden?
Bei einem Bilderbuchwetter führte uns die Herbstwanderung am 10. September 11 von Grünwald am Isar-Hochufer entlang nach Harlaching. Rosemarie S und Rosemarie H hatten bei ihrer Vorbereitung auch an die Wegemüden gedacht und für die mittägliche Einkehr die Menterschwaige ausgesucht, wo dann auch einige Kurzstreckenwanderer zu uns stießen, die von der Trambahnhaltestelle Menterschwaige oder gleich erst vom Parkplatz des Gasthauses aus gestartet waren. Da wir einen ausgesprochen schönen Wandertag erwischt hatten, zogen wir später zum Kaffee weiter in die Harlachinger Einkehr, wo für die Gäste eine gute Landlerkapelle aufspielte.
Wegen des ND-Regionaltags in Freising hatten wir den Themenabend vom 23. auf den 16. Oktober 11 vorverlegt. Karl Heinz berichtete im ersten Teil seines Bildervortrags „Wenn drunten, fern in der Türkei“ über die Rolle der Türkei im Nahen Osten, ihre Bemühungen um eine EU-Mitgliedschaft, über Probleme der Migranten bei uns sowie die jüngste demographische und die technisch-wirtschaftliche Entwicklung in diesem erfreulich regen und wachen Land.
Am 21. November 11 gedachten wir unserer Toten und der jüngst verstorbenen Singkreismitglieder:
Herta S (28.02.2011)  und  Gerhard P (15.09.2011). Am Heiligen Abend 2011 ist  Gabriele M  kurz vor Vollendung ihres 91. Lebensjahres verstorben. Der Herr schenke ihnen die ewige Ruhe.
Beim Weihnachtssingen am 26. Dezember 11 ließen wir uns zwischendurch von renommierten Instrumentalisten mit Musikstücken von Prätorius bis Saint Saens unterstützen. Nach getaner Arbeit gings munter weiter mit Punsch (nach Gregors Rezept), Buffet, Plätzerl und guten Gesprächen.
Herzlichen Dank allen, die zum Erfolg des vergangenen Jahres beigetragen haben.

Persönliches:

So weit ich meiner Erinnerung vertrauen darf, habe ich hier die 2011 gefeierten runden Geburtstage zusammengestellt. 
Die Liste wird angeführt von der Riege „Neunzig-PLUS“ mit Karl, 19. Apr. (98), Robert, 25. Jun. (97), Kurt, 12. Jul. (95) und Stephan, 18. Dez. (92). Als Neuzugang ist Mara, 25. März (91) zu beglückwünschen.
Ihren 90. Geburtstag konnte Gabriele noch am 14. Jan. feiern. Weiteren vier Neunzigern durften wir im Lauf des Jahres gratulieren: Toni am 31. Jan., Olga am 1. Aug., Traudl am 19. und Martha am 23. Dez.
85 Jahre wurde Karin am 18. Sep. und ihren Achtziger feierte Marianne am 11. März.
Die 75-er waren heuer stark vertreten: Dietrich, 8. Apr., Rosemarie am 14. und Karl Heinz am 21. Juli sowie schließlich Gabi am 22. Aug. Im Gegensatz dazu scheinen uns die 70. Geburtstage allmählich auszugehen.

Allen unseren Jubilaren einen herzlichen Glückwunsch
Dietlind und Karl Heinz

-Nachruf (aktualisiert am 4. Mai 12) -

 

Gilbert Kutscher: ein begnadeter Vermittler ist tot

Am 2. April 2012 verstarb im 74. Lebensjahr in Nürnberg unser Bundesbruder Gilbert Kutscher. Ein ihn schon länger belastendes Aneurysma setzte seinem irdischen Leben ein jähes Ende. In großer Dankbarkeit nahmen seine Familie mit Ingrid, ihren Kindern Nadja, Barbara sowie Andreas, seine noch lebenden Geschwister Gunda und Elmar mit Angehörigen einschließlich seiner Nürnberger Freundin Margot, seine Diakonskollegen und viele NDer aus ganz Deutschland bei der Beerdigung am Karsamstag in St. Leonhard in Siegertsbrunn bei München von ihm Abschied. Der Chor von St. Ludwig und befreundete Diakone sorgten für einen würdigen Rahmen.

Gilbert war vom April 1982 bis Dezember 1986 ND-Bundesmeister, in einer Zeit vieler Auseinandersetzungen im ND. Das anspruchsvolle Grundsatzprogramm "Plattform" von 1972, mit dem nicht wenige in der KMF Probleme hatten, war weiter zu entwickeln. Es galt gut zu balancieren, zum Beispiel zwischen dem raschen Anstieg der unverbindlichen Formen offener Jugendarbeit in der KSJ und der schwindenden verbandlichen Jugendarbeit in Gruppen. Die offene Jugendarbeit versuchte z. B. mit dem Schüler-Café die Frage zu beantworten: "was wird denn hier geboten", der verbandlichen Jugendarbeit ging es eher um die Frage  "was kann man denn hier machen?" (Hermann Kügler, 1995). Gilbert sah, dass beides nötig ist, aber offene Jugendarbeit die Jugendarbeit in Gruppen als Basis brauche. Also diskutierte er nächtelang, leistete hier Überzeugungsarbeit, redete dort anderen ins Gewissen, vermittelte mit strahlendem Optimismus.  Dabei war er als ND-Bundesmeister Nachfolger von Dr. Meinhard Barzel und Vorgänger von Dr. Walter Molt, wie mir Dr. Hildegard Vieregg am 27 Apr 2012 mitteilte, Sie verweist auch auf "sein unglaubliches Engagement für die Neuerburg", eine der beiden ND-Burgen.
Schon als Schüler hatte Gilbert in Bad Neustadt im "Frankengau" seit 1952, zuletzt als Stadtgruppenleiter, die stark christologisch ausgerichtete  ND-Jugendarbeit in Gruppen mitgestalten können; die Bedeutung dieser Erfahrungen betonte er immer wieder . Monsignore Dr. Helmut Holzapfel begeisterte ihn nach dem Abitur 1958 nicht nur, 1959 bis 1963 beim missionarischen Kirchenbau im dänischen Öm mitzumachen sondern auch dazu, 1959 in Würzburg mit dem Theologie- und Philosophiestudium zu beginnen.

Nach München kam Gilbert 1963, dabei wechselte er in die Studienrichtungen Soziologie und war 1966/67 Assistent am Lehrstuhl Soziologie II bei Prof. Karl Martin Bolte.
Bis 1966 wohnte er in der "V3", dem damaligen  ND-Zentrum Münchens. Hier engagierte er sich zunächst in der Hochschulring-Gruppe Thomas Morus und dann, solange es gesundheitlich ging, im Singkreis, der damals Studierende und Berufstätigen umfasste. Zwischen 1985 und 1995 arbeitete er zeitweise und mehrmals, zuletzt ab 1986 gemeinsam mit seiner Frau  Ingrid, als dessen "technischer" Leiter. Mit Ludwig Söhngen und den „Viereggs“ gründete er 1977 die Gruppe M-Südost.  In einer kritischen Phase der Region München, als die Redaktion des Rundbriefs, genervt durch diametrale nicht mehr zu bewältigende Ansprüche, zurücktrat, wählte die Region Gilbert 1978 zum Leiter; zusätzlich übernahm er auch die Redaktion des Rundbriefs.  Mit seinem bewährtem Talent, gut zu organisieren, und seiner Fähigkeit, überzeugend zu vermitteln, gelang es Gilbert, in Zusammenarbeit mit Hans Scherer, ab 1979 in Arbeitsteilung mit Ludwig Söhngen und Günther Miller, bis 1984 die Krise zu bewältigen. So hatte er Luft, sich in der Nachfolge von  Hans Scherer vom 26. Okt 1985 bis 1. Sept. 2004 im Vorstand des Katholischen Männerfürsorgevereins München zu engagieren, wo ich ihn 1996 bei der Einweihung des St. Bennohaus als hauptberuflichen Diakon erlebte. Mit seinem strahlenden Tenor und seiner Freude an der Liturgie konnte er nun neu vermitteln, jetzt zwischen Altar und Gemeinde, zwischen Bedürftigen und Helfern und so eine neue Aufgabe ganz in der Tradition seiner Persönlichkeit erfüllen.
 
Nach der Tätigkeit als Diplom-Soziologe bis Anfang der 90er Jahre in der Abteilung Personalplanung der IABG, damals eine staatliche Dienstleistungsgesellschaft u.a. auf den Gebieten Luftfahrt, Raumfahrt und Verteidigung, und dann bis 31. März 1994 als erster weltlicher Geschäftsführer der kirchlichen Behinderteneinrichtung Franziskuswerk in Schönbrunn, hatte er 1994 im neuen Beruf als Diakon seine Erfüllung gefunden. Seine theologische und philosophische Vorbildung aus Würzburg und Tübingen kam ihm dabei zeitsparend zu gute.  Mit Schreiben des Bischöflichen Beauftragten für den Ständigen Diakonat in der Erzdiözese München und Freising, Domdekan Dr. Gerhard Gruber. vom 9. April 1991 wurde Gilbert zur (berufsbegleitenden) Ausbildung zum Diakon zugelassen. Dreieinhalb Jahre später wurde er am 24.Sept..1994 im Münchner Liebfrauendom durch Friedrich, Kardinal Wetter zum Diakon geweiht. Gilbert war zuerst Diakon im Zivilberuf. Er wechselte dann am 1.April.1996 zum Diakon im Hauptberuf. Als leidenschaftlicher Seelsorger baute er ab 1997 bis zu seiner Ruhestandversetzung 2004 die Diakonie in der Münchner Nordhaide auf.  Dabei hatte er sich z. B.  um Jugendliche  zu kümmern, etwa um die Hausaufgabenhilfe für ausländische Schüler;  auch für diese Arbeit mit Schülern brachte er beste Voraussetzungen mit. Über die Konfessionsgrenzen hinweg wirkte er äußerst segensreich. Seine Zuwendung galt Menschen jeglichen Herkommens. "Immer wieder habe ich von seiner verdienstvollen Arbeit dort gehört, wo er als Kirche unter sozial Benachteiligten präsent war." schreibt der Dr. Franz Reger vom Erzbischöflichen Ordinariat, Auch im Hauptamt engagierte er sich wieder ehrenamtlich: Ab 1995 war Gilbert auch Leiter eines Diakonatskreises zur Ausbildung von Diakonen und zugleich bis zu seiner Entpflichtung am 30. Sept. 2004 Mitglied der Diözesankommission für den Ständigen Diakonat in der Erzdiözese München und Freising.

Im Ruhestand zog er,  zur Enttäuschung mancher Freunde aus dem Singkreis, allein nach Nürnberg und fand dort in der KMF-Gruppe 84 herzliche Aufnahme. Im Rundbrief 2/2012 schreibt die Region Franken: "Wir danken für alles Gute, das er bewirkt hat, bewahren lebendige Begegnungen mit ihm in unserem Herzen und denken im Gebet an ihn. Sehr verbunden fühlen wir uns mit Margot, die einen großartigen Menschen verloren hat."

Gilbert war in einer Kaufmannsfamilie, die im mährisch-schlesischen Wagstadt (tschechisch: Bílovec) seit 1600 nachweisbar ist, mit 2 Brüdern und 2 Schwestern aufgewachsen und von dort mit seiner Familie in die Rhön vertrieben worden. Die Aussöhnung von Deutschen und Tschechen, der Dialog in gegenseitigem Respekt, konkret in der von ihm mit gegründeten Partnerschaft zwischen Bad Neustadt und Bílovec, waren Gilbert in den letzten zwei Jahrzehnten seines Lebens ein Herzensanliegen; auch hier war er wieder ein Vermittler mit Charisma. Er half auch ganz praktisch, z. B. bei EDV-Problemen in der Familienforschung, denn da kannte er sich gut aus. Da Webseiten und E-Mails gut zu vergrößern sind, half ihm das über seine Sehprobleme hinweg. Auch praktisch: mit seinem Bruder Elmar organisierte er Hilfslieferungen von Augsburg in das tschechische Troppau. Den heutigen Schülern vermittelte er als Zeitzeuge mit einer schweren Kindheit die Notwendigkeit der Verständigung und der Orientierung am Guten.

Ostern gibt uns die Zuversicht, dass Gilbert in Gottes Herrlichkeit weiterlebt. Beten wir auch für seine Familie und die weitere Versöhnung, die er allein nicht mehr vermitteln konnte, zu der Gott helfen möge.

Werner Honal 
(eine Kurzfassung - max. 3000 Zeichen - folgt im HIRSCHBERG Heft 6 / 2012)

Jahresrückblick 2007 ( verfasst im Dezember 2007 - Ausschnitt):

Liebe Freunde im Singkreis,
könnt Ihr Euch eigentlich noch daran erinnern, dass wir vor noch nicht all zu langer Zeit unser 60-jähriges Singkreisjubiläum gefeiert haben? Nun - es ist schon wieder so weit: Wir werden nächstes Jahr 70!
Wir haben allen Grund, dieses Datum zu feiern und uns feiern zu lassen: Wir werden einerseits von manchen Gruppen um unser aktives Gruppenleben beneidet, andererseits senden skeptische Insider wie Karl Rawer, die das Schicksal des Kreises seit Jahren wohlwollend, aber aus sicherer Entfernung verfolgen, mitunter Grußkarten wie nebenstehenden Spitzweg, versehen mit bissigem Kommentar. Das stimmt nachdenklich und bestärkt mich darin, die Feste zu feiern, solange sie noch so fallen. Am besten eignet sich für ein solches Fest unser Sommersingen am
Samstag, den 26. Juli 2008 ab 15:00 Uhr
im Haus der Akademikerpastoral, Lämmer­straße 3. Vermutlich gehen wir vorher noch gemeinsam in Bahnhofsnähe zum Mittag­essen. Wer also jetzt schon disponieren kann, merke sich diesen Termin schon mal im Kalender vor.
Nun zur Vergangenheit:
Am 26. Dezember 2006 haben wir mit unserem Weihnachtssingen das Jahr aus­klingen lassen und anschließend Zambo zu seinem 96. Geburtstag gratuliert. Er ist inzwischen nicht mehr der einzige 90er.
R. H. feierte heuer am 25. Juni seinen 93. und K. P. am 12. Juli den 91.Ihren 85. Geburtstag feierten L. Z.
(15. Feb.) und C. B. (14. Juni). L. P. wurde am 13. März 80, U. L. (30. März) und I. S. (10. April) 70.
Am 9. April hat auch I. K. mit 65 das Rentenalter erreicht und beschließt damit unsere Geburtstagsstatistik.

Herzliche Glück- und Segenswünsche allen
Dietlind und Karl Heinz


(Die Namen werden hier aus Datenschutzerwägungen nur gekürzt zitiert.)
       

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Am 28. Januar 07 zeigt uns Toni Pfaffinger, frisch aus der Reha zurück, wie er für sich an schwierige Glaubenswahrheiten herangeht. Unter anderem deckt er die Wurzeln der Dreifaltigkeitslehre im ersten Schöpfungsbericht auf. Glaubenswahrheiten „denken“ können wir selbstverständlich immer nur in Analogien - und die sollten wir dann nicht aus dem Bereich der physikalisch-materiellen Welt, son­dern ausschließlich aus dem des Menschlich - Geistigen nehmen. Zu „verstehen“ sind Glaubenswahr­heiten ohnehin nur mit dem Herzen. Zum Abschluss schenkt er uns ein „personalisiertes Credo“.
Der für den 18. Februar ursprünglich geplante Singabend „Münchner Lieder“ mit Eva Becher musste wegen Terminschwierigkeiten auf 2008 aufgeschoben werden; ersatzweise übernimmt Karl Heinz das Singen mit „Winterliedern“ und legt „Lustiges zum Fasching“ auf seinen Notenständer. Nach getaner Sing-Arbeit feiern wir den runden Geburtstag von Lisl Z. nach und den von Lisei P. vor.
Auf Vermittlung von Eva Becher berichtet am 25. März 07 Herr Andreas Koll im Rahmen einer gemein­samen Veranstaltung des Kulturreferates der Landeshauptstadt München und des Singkreises aus seiner Arbeit über die Kultur der Volkssänger in München in einem ausgezeichneten Vortrag mit vielen Bild- und Tonbeispielen.
Am 24. Juni 07 holt uns Dietrich Fischer mit seinem sehr reichhaltigen und hervorragend recherchierten Vortrag: „Die Konsequenzen der demographischen Entwicklung in Deutschland“ in die erbarmungs­lose Gegenwart zurück mit der Feststellung … „für Deutschland ist es 30 Jahre nach 12.“ Die Aktu­alität dieses Themas wird unterstrichen durch die zwei Tage später veröffentlichte Mahnung der OECD-Gremien an Deutschland vor den Auswirkungen eines absehbaren Arbeitskräftemangels und die daraufhin erfolgte Initiative der Bildungs­ministerin A. Schavan, die Zuwanderung ausländischer Fachkräfte zu fördern.
Sehr viel weniger aufregend waren da das Frühlingssingen am 5. Mai 07 und das Sommersingen am 29. Juli 07,  für das sich Gregor und Karl Heinz die Auswahl der Lieder geteilt hatten.
Rosemarie Scheid und Rosemarie Hien danken wir für die gute Vorbereitung unserer Herbstwan­derung am linken Isar-Hochufer von Pullach nach Buchenhain am 15. September 07 und für die Empfehlung des gemütlichen und sehr guten Speiselokals am Wanderziel.
Lisei Pfaffinger liest und interpretiert am 14. Oktober 07 die beiden Balladen „John Maynard“ und „Belsazar“. Selbst wenn man sich des Inhaltes noch wortwörtlich erinnerte, erfuhr man im Kontext überraschend viel Neues.
Am 11. November 07 feierten wir Totengedenken mit einer Vesper, zu der diesmal Karl Heinz die betrachtenden Texte verfasst hatte. Aus unserem Kreis sind heuer Josef Deutsch (84) am 25. März und Herbert Monzlinger (69) am 11. Juni verstorben. Dass Waltraud Rawer (geb. Hien) im Januar 2006 und Gerhard Mayer am 21. Nov. 2006 verstorben sind, wurde uns erst im Laufe diesen Jahres bekannt. Wir haben ihrer aller im Gebet gedacht.
Unser Herbst- und Adventsingen am 1. Dezember 07 hat wegen Überbuchung des Saales in der Akademikerpastoral verspätet begonnen, und Karl Heinz konnte daher nur einen Teil der vorge­sehenen Lieder mit uns singen. Auch mussten diesmal verhältnismäßig viele ihre Teilnahme aus den verschiedensten Gründen absagen, besonders die Männerstimmen waren sehr ausgedünnt. Aber beim anschließenden Buffet war dann alles wieder im Lot.
Am 26. Dezember 07 ab 19:00 Uhr werden wir uns zum Weihnachtssingen treffen und wollen dann wieder ein Prosit auf unseren Senior Zambo sowie auf alle runden und halbrunden Geburtstagskinder des all zu schnell abgelaufenen Jahres ausbringen, inbesondere auf Centa, die uns, unterstützt durch ihre Kinder und Enkel, dann zur Nachfeier ihres Geburtstages eingeladen hat.
Der erste Termin im Neuen Jahr kann leider nicht verlegt werden. Es bleibt also wie ursprünglich geplant beim 20. Januar 2008.
. . .
Wir werden uns für den Kreis der Aktiven in nicht all zu ferner Zeit wieder einmal die Frage vorlegen müssen, ob der Aufwand, den wir jetzt für unser eigenes Programm betreiben noch vertretbar ist, eingedenk des herrlichen und ebenso tröstlichen Bach-Chorals „Es ist genug. Herr, spanne mich doch aus.“ Es könnte schon einiges erleichtern, wenn wir z.B. unsere geselligen Singabende weiter­führen, uns jedoch für die Themenabende mit einer der KMF-Gruppen zusammentun würden. Einige von uns nehmen ja schon seit längerer Zeit an den Veranstaltungen des Seniorenkreises teil.
Denkt bitte mal ehrlich darüber nach; wir könnten diese neue Phase eventuell nach einem gut überstandenen „Jubeljahr 2008“ beginnen lassen.
Allen, die an unserem Programm mitgearbeitet, mitgedacht oder uns durch ein gutes Wort motiviert haben, sei herzlich gedankt. Ein Gruß und ein Dank in unser aller Namen gehen auch an das Team der Akademikerpastoral, PR. Ludwig Schmidinger und seine Mitarbeiterin, Frau E. Wolf.
Den Kranken unter uns wünschen wir gute Besserung oder wenigstens die Linderung ihrer Leiden; uns allen aber ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein gutes, friedvolles und gesundes Neues Jahr.
Herzlich grüßen
Dietlind und Karl Heinz

Ansprechpartner

Karl Heinz Schmid
Peter-Rosegger-Str.7
82178 Puchheim
kadi.schmid@kabelmail.de

Aktuelle Termine:

Sonntag, 23. Februar 2014,  17:00 Uhr im „muk“, Schrammerstraße 3: Wir feiern Fasching

Sonntag, 30. März 2014, 17:00 Uhr im „muk“, Schrammerstraße 3: Karl H. Schmid, "Auf dieser Welt waren wir noch nie allein" - Teil 3: - Spurensuche, Kulturrelikte, Mythen und religiöse Aspekte

Im April kein SK-Termin

Sonntag, 04. Mai 2014, 17:00 Uhr im „muk“, Schrammerstraße 3: Karl H. Schmid, "Auf dieser Welt waren wir noch nie allein" - Teil 4: - Stellungnahmen von Astronauten, Piloten, Militärs und Politikern zum Thema "Nichtmenschliche Intelligenzen"

Sonntag, 15. Juni 2014, 17:00 Uhr im „muk“, Schrammerstraße 3: Termin vormerken!

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Frühere Termine:

o.  26.02.12 um 17:00 Uhr im „muk“, Schrammerstraße 3,   Singabend

So.  25.03.12 um 19:00 Uhr im „muk“, Schrammerstraße 3,   Themenabend  (musisch)

So.  06.05.12 um 19:00 Uhr im „muk“, Schrammerstraße 3,   Frühlingssingen

So.  17.06.12 um 19:00 Uhr im „muk“, Schrammerstraße 3,   Themenabend Karl H. Schmid: „Die Bibel in gerechter Sprache“

So.  22.07.12  Sommersingen, vorher gemeinsames Mittagessen;  Ort noch offen

Sa.  01.09.12   Wanderung im S-Bahn-Bereich

So.  21.10.12 um 19:00 Uhr im „muk“, Schrammerstraße 3,   Themenabend  Rosemarie Scheid: „Carl Spitzweg und seine kleine - große Kunst“

So.  25.11.12 um 17:00 Uhr,   Totengedenken

Mi. 26.12.12 um 19:00 Uhr,   Weihnachtssingen 

So. 27.01.13  um 17:00 Uhr,   Themenabend  (noch offen) --

So.  22.01.12 um 17:00 Uhr im „muk“, Themenabend KH Schmid: „Die Türkei heute ... Teil II“