Palliativ-Versorgung

Am 24.06.2013 berichtete Barbara Kräck jun. im Pfarrsaal Nassenfels über ihre Tätigkeit als SAPV-Schwester (Spezialisierte ambulante Palliativversorgung) in der Region 10.
B. Kräck, die eine zusätzliche Palliativ-Ausbildung besitzt, versteht ihren 24-Stundeneinsatz als Hilfe für Menschen, deren Lebenserwartung begrenzt ist, und als Hilfe zur Selbsthilfe, d.h. sie ermöglicht es den Menschen, zu Hause versorgt zu werden, den Angehörigen Hilfestellung zu geben, zusammen mit dem Hausarzt versorgt zu werden und damit die Palliativstation in den häuslichen, vertrauten Bereich zu verlegen. Diese ambulante Versorgung bedeutet stete Bereitschaft und eine ungeheure Mobilität (z.T. 200km pro Tag).Als wichtige Aufgaben sieht B. Kräck es an, das Leiden der Menschen zu lindern, den letzten Lebensabschnitt für die Betroffenen würdevoll zu gestalten, unbegrenzt Zeit für Gespräche zu haben und neben der medizinischen Beratung und Versorgung jederzeit auf den Patienten einzugehen. Diese Aufgabe bringt neben den körperlichen und seelischen Anforderungen auch immer wieder Freude und Erfüllung.
Text: Inge