"Junge KMF"

Der Arbeitskreis 'junge KMF' koordiniert gemeinsam mit der KMF-Geschäftsstelle das vielfältige Spektrum der Jüngeren-Veranstaltungen in der KMF und bildet ein Netzwerk der Jüngeren im Verband.

Der Ak setzt sich hauptsächlich aus je einem Vertreter aus den Teams für die Pfingsttreffen und Werkwochen zusammen. Geleitet wird der AK j-KMF von Maria Fischer und Joe Menze.

Alle Veranstaltungen - Pfingsttreffen, Werkwochen und andere - werden in diesem Rahmen von eigenständigen Teams geplant, organisiert und durchgeführt.

Ziel der jährlichen Koordinationstagung ist es, diese Treffen weiterhin inhaltlich, spirituell und organisatorisch interessant für Jüngere und Familien zu gestalten, sie aber auch aus den Erfahrungen der Teams vor Ort heraus ständig neu zu denken und neu zu gestalten.

Wir laden daher alle ein, die sich für die vielfältigen Aktivitäten des AKs interessieren. Besonderes Interesse haben wir an den Erfahrungen des jeweils abgelaufenen Jahres.

Euer Team des AK junge KMF

Leitung & Kontakt

Maria Fischer, maria@raimundfischer.de

Johannes Menze, Johannes_Menze@gmx.de

24 Stunden im Leben der jungen KMF

Aus allen Himmelsrichtungen kamen nach und nach fast zwanzig, nun ja mittelalterliche Vertreter der KMF-Jüngerentreffen Ende Januar nach Köln, um über die Verbandszukunft einen Tag lang Absprachen zu treffen. 

Zumeist tragen sie Verantwortung in den Teams der vier Werkwochen und drei Pfingsttreffen. Entsprechend engagiert verliefen die Diskussionen, wobei Finanzierungsfragen und der Identitätsfindungsprozess um Name und Logo dieses Jahr besonders heiß diskutiert wurden. Zum verbandspolitischen Lagebericht konnte der Ak j-KMF die Leiterin Dr. Claudia Lücking-Michel begrüßen.

Unterschiedliche Ansichten zu Budgetkürzungen

Der Etat für alle Jüngeren-Veranstaltungen ist angesichts des Rückgangs der Mitgliederbeiträge deutlich gekürzt worden. Der anwesende KMF-Vorstand machte deutlich, dass sein Ausgangspunkt bei der Finanzplanung die letzten Abrechnungen gewesen waren. Die Teamer verwiesen dagegen auf einen höheren Finanzbedarf und die erheblichen Eigenleistungen, die sie für die Werkwochen und Pfingsttreffen erbringen.

Der Ak j-KMF beschließt die Mittelverteilung zwischen den sieben Veranstaltungen und legt das Preissystem fest. Eine Telefonkonferenz mit dem neuen KMF-Geschäftsführer wird die ökonomische Lage, speziell für die Pfingsttreffen, Mitte März analysieren. Gefährden will niemand die Veranstaltungen.

Aufgeschlossen für Neue und Neues

Begonnen hatte das Vernetzungstreffen im Jugendgästehaus Riehl mit einer intensiven Reflexion über die Aufgeschlossenheit für Neue und Neues sowie über die religiöse Dimension bei Werkwochen und Jüngerentreffen. Erfolgreich wird mit einem Patensystem gearbeitet, dass Erst-Teilnehmende quasi an die Hand nimmt. Alle Treffen bieten gute Einstiege in den Verband. Am Anmeldeverfahren mit dem Prinzip „wer zuerst kommt, mahlt zuerst“ wird zunächst festgehalten, auch wenn es gerade bei bestimmten Werkwochen interessierten Neuen die Zugänge erschwert.

Auf den Jüngeren-Treffen gibt es eine vielgestaltige liturgische Praxis, die sich teils aus Veranstaltungstraditionen speist, teilweise innovativ inspiriert ist. Bei den höchst selbstbewusst gefeierten Gottesdiensten fällt auf, dass Geistliche mit einbezogen werden, Priester aber nicht mehr eine bestimmende Rolle spielen.

Noch nicht ausdiskutiert

Der Ak j-KMF verabredete, dass im Sommer es ein offenes Treffen gibt, um das Firmprojekt 2017 im Verband stärker zu verankern. Auf der to-do-Liste steht auch noch, eine intensive Auseinandersetzung des Arbeitskreises mit den „Nachwuchsprojekten“.

Schließlich war in den 24 Stunden auch noch Zeit, sich mit ora&Labora, den ND-Ferien und dem KMF-Kongress zu beschäftigen. Die Zukunft - so lässt sich ein Fazit der 24 Stunden ziehen - erfordert viel Teamwork und lässt sich gut an. Sie braucht aber weiter ideenreiche Tatlustigkeit und Grips.

Die Fotos stammen aus den diesjährigen Werkwochen Stapelfeld  (oben) und Roggenburg.