AK Flüchtlingshilfe Homberg

Bschw. Irmgard König aus Ratingen schreibt:

Die Ehrenamtlichen, die ausgehend von einem Impuls der ev. und kath. Gemeinden in unserem Stadtteil in den hiesigen Notunterkünften schon zwei Jahre tätig waren, haben sich im Januar 2015 zum „AK Flüchtlingshilfe Homberg“ zusammengeschlossen. Der AK trifft sich einmal im Monat in kirchlichen Räumen.

Die Aktivitäten finden bis auf einen Deutschkurs alle in den Unterkünften statt.

In unserem „Dorf“ sind ca. 110 Flüchtlinge in Notunterkünften und ca. 20 in Wohnungen untergebracht. Die Flüchtlinge kommen aus Syrien, Irak, Afghanistan, China, Senegal, Somalia, Eritrea, Mazedonien, Serbien, Kosovo und Albanien.

Unser Bestreben ist es, Familien oder kleinen Gruppen von Einzelpersonen jeweils einen Ansprechpartner zu geben, der sie beim Erklären der erhaltenen Post, bei Behördengängen und Arztbesuchen, im Kontakt mit Schule und Kindergarten unterstützt. Außerdem gibt es an Angeboten Hausaufgabenhilfe, Deutschkurs für Mütter mit Säuglingen in der Unterkunft, einmal monatlich gemeinsames Basteln.

Unser Bestreben ist es, Kinder und Jugendliche, aber auch Erwachsene in die Freizeitangebote unseres Dorfes zu integrieren und nicht viel nur für die Flüchtlinge anzubieten.

Wir erhalten Unterstützung vom Caritasverband Mettmann, der für die Stadt Ratingen die soziale und rechtliche Betreuung der Flüchtlinge übernommen hat. Der CV bietet eine breitgefächerte Fortbildung für die EA an. Es gibt seit diesem Jahr auch endlich das Angebot der Supervision für EA. Dafür habe ich mehr als ein Jahr gekämpft.