Ihre Gesprächspartner

1. GASTGEBERINNEN:

Dr. Claudia Lücking-Michel
 
geb. 1962, hat Theologie und Geschichte studiert, in Theologie promoviert.
Sie ist verheiratet, hat drei Kinder und lebt in Bonn.
Sie arbeitete für das Hilfswerk Misereor in der Entwicklungszusammenarbeit
und war dann Generalsekretärin des Cusanuswerks.
Seit 2004 ist sie Mitglied der CDU und seit 2013 Abgeordnete im Deutschen Bundestag für Bonn.
Schon immer kirchlich engagiert ist sie seit 2005 Vizepräsidentin des ZdK. 2014 wurde sie zur Leiterin des ND gewählt.
 
 
 
Dr. Eva-Maria Streier
 
geb.1949, Studium der Anglistik, Amerikanistik, Geschichte und Politikwissenschaft.
Sie war Studienleiterin im Cusanuswerk, Journalistin, Leiterin der Presse-
und Öffentlichkeitsarbeit bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG),
hat dann in New York die Vertretung der DFG aufgebaut.
Eva-Maria Streier ist die Moderatorin der Tagung.
 
 
 
 
 
 
 
 

2. REFERENTINNEN UND REFERENTEN:

 

   Nadhom Al-Kassou

   Ist Sprecher des Yeziden-Zentrum Köln e.V.

Volker Beck
 
geb. 1960, ist seit 1994 Mitglied des Deutschen Bundestages.
Er ist der religions- und migrationspolitische Sprecher der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen
und Vorsitzender der deutsch-israelischen Parlamentariergruppe des Bundestages.
Auf ihn sind zahlreiche Änderungen im Flüchtlingsrecht zurückzuführen.
Das Integrationsgesetz der Bundesregierung nannte er (Juli 2016) „ein Sammelsurium an
halbherzigen Trippelschritten und Verschärfungen des Asylrechts”.
 
 
 
 
 
 
 
Prof. Dr. Wolf-Dietrich Bukow
 
geb.1944, Studium der Ev. Theologie, Soziologie, Psychologie und Ethnologie.
2010 Emeritus am Institut für vergleichende Bildungsforschung und Sozialwissenschaften
der Universität zu Köln und seitdem Inhaber einer Forschungsprofessur der Universität Siegen
mit den Schwerpunkten Mobilität und Diversität. Durchführung zahlreicher Forschungsprojekte zu Migration.
Er ist im Vorstand der Melanchthon-Akademie und der Evangelischen Diakonie Köln.
 
 
 
 
 
 
 
 
Fatih Çevikkollu
 
geb. 1972, ist Schauspieler, Komiker und Kabarettist.
Er erhielt den Prix Pantheon Jurypreis für sein erstes Soloprogramm „Fatihland“,
das mit seiner eigenen interkulturellen Identität – in Köln geboren in einer
Familie türkischer Herkunft – spielt. Sein Buch „Der Moslem-TÜV“ ist eine intelligent-humorvolle
Auseinandersetzung mit deutscher Befindlichkeit zwischen
Integrationsidealismus und Terrorismusangst – auf der Suche nach der „katholikenkompatiblen Moschee“.
 
 
 
 
 
 
 
Dr. Maria do Rosário Costa Schott
 
geb. 1958 in Lissabon, lebt mit ihrer Familie in München, nach dem Geographie-, VWL-, Soziologie-Studium folgte die Promotion in Wirtschaftsgeographie in München. Sie ist Dozentin an der Uni Rostock, freiberuflich tätig als Beraterin / Projektmanagerin. Zurzeit entwirft sie mit dem Landesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement für das Bayerische Sozialministerium ein Konzept zu den Aufgaben und Rollen von ehrenamtlichen Integrationsbegleitern – mit Praxisüberprüfung.
 
 
 
 
 
 
 
Cemile Giousouf
 
geb. 1978 in Leverkusen, war 2013 die erste muslimische CDU-Direktkandidatin für den Bundestag;
sie zig über die NRW-Landeslieste ins Parlament ein.
Ihre Familie kommt aus der türkischen Minderheit in Griechenland. Sie studierte Soziologie,
Politik- und Islamwissenschaften.
Sie ist im Landesvorstand ihrer Partei und im Bundestag Integrationsbeauftragte der CDU/CSU-Fraktion.
 
 
 
 
 
 
 
 
Chajm Guski
 
geb. 1978, ein Kind des Ruhrgebiets, ist Sprachwissenschaftler, Publizist (u.a. für die »Jüdische Allgemeine«, in der er regelmäßig Begriffe aus der Welt des Judentums erklärt) und Blogger zu jüdischen Themen (www.sprachkasse.de/blog) sowie Organisator des »Minchah-Schiurs« (gemeinsames Lernen des Talmud am Nachmittag des Schabbat) für das Ruhrgebiet. Er betreibt die Website talmud.de.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Dr. Antonius Hamers
 
geb. 1969, ist Pfarrer und Leiter des Katholischen Büros Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf.
Er vertritt dort die Interessen der Bistümer Aachen, Essen, Köln, Münster und Paderborn in der Landespolitik.
Er ist promovierter Jurist und hat vor seinem Theologie- und Kirchenrechtsstudium
als Referent beim Bundesverband der Deutschen Industrie gearbeitet.
Dann wurde er Priester, Polizeiseelsorger, Lehrbeauftragter an der
Universität und an der Polizeihochschule Münster.
 
 
 
 
 
 
 
Klaus Hagedorn
 
geb. 1959, ist seit 2015 Koordinator der Flüchtlingshilfe im Erzbistum Köln. Nach seinem Studium der Sozialpädagogik an der FH Düsseldorf arbeitete er zunächst in der offenen Jugendarbeit. Ab 1992 war er Flüchtlingsberater beim Caritasverband. Seit 1995 besetzte er verschiedene Leitungsfunktionen, beispielsweise als Abteilungsleiter für Integration. Zu seinen Aufgaben jetzt gehört die Mittelzuweisung für Soforthilfe und „Wohnraum für Flüchtlinge“.
 
 
 
 
 
 
 
Dr. Frank Johannes Hensel
 
geb. 1964, hat Medizin studiert, wurde Internist und Gesundheitswissenschaftler.
Der berufliche Werdegang führte ihn u. a. nach England und Pakistan, dort engagiert in Projekten der Basisgrundversorgung in städtischen Slums und ländlichen Regionen.
Seit 2005 ist er Direktor des Diözesancaritasverbandes in der Erzdiözese Köln.
Seit 1015 ist er Sprecher der Nationalen Armutskonferenz.
 
 
 
 
 
 
 
 
Prof. Dr. Hans-Joachim Höhn
 
geb. 1957, studierte in Frankfurt und Rom, ist Professor für katholische Systematische
Theologie und Religionsphilosophie an der Universität zu Köln.
Das Verhältnis von Religion und Gesellschaft treibt ihn theologisch um,
im Guten wie im Bösen: „Religion empfiehlt sich noch immer als wirksames
Aufputschmittel für Nationalismus, Fanatismus und Fundamentalismus. Religion ist Ecstasy fürs Volk!“
 
 
 
 
 
 
 
 
Coletta Manemann
 
geb. 1961, studierte Pädagogik. Sie ist Integrationsbeauftragte der Stadt Bonn und Leiterin der Stabsstelle Integration in Bonn.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Aiman A. Mazyek
 
geb. 1969, studierte in Aachen Philosophie, Volkswirtschaft und Politikwissenschaft und in Kairo Arabistik.
2010 wurde er zum Vorsitzenden des Zentralrats der Muslime gewählt.
Er ist Mitglied der „Deutschen Islamkonferenz“ und der Christlich-Islamischen Gesellschaft in Köln.
Seine Mitgliedschaft in der FDP lässt er ruhen wegen deren Position zu Kopftuchverbot und anderem ablehnt.
Er setzt sich für religiöse Toleranz bei Muslimen ein.
 
 
 
 
 
 
 
 
Heinz-Peter Meidinger
 
geb. 1954, ist Gymnasiallehrer, Schulleiter am Robert-Koch-Gymnasium in Deggendorf
und seit 2004 Bundesvorsitzender des Deutschen Philologenverbandes (DPhV).
Er studierte Deutsch, Geschichte, Sozialkunde und Philosophie für das Lehramt an Gymnasien.
„Schon wenn der Anteil von Kindern nicht deutscher Muttersprache bei 30 Prozent liegt, setzt ein Leistungsabfall ein. Dieser wird ab 50 Prozent dramatisch”, sagte er 2015 der Neuen Osnabrücker Zeitung.
 
 
 
 
 
 
 
 
IHK Köln, Peter Boettcher
Christopher Meier
 
geb. 1977, ist seit 2015 Geschäftsführer des Bereichs Aus- und Weiterbildung der IHK Köln und Vorstand der IHK-Stiftung für Ausbildungsreife und Fachkräftesicherung. Er studierte Sozialwissenschaften und war davor in unterschiedlichen Führungsfunktionen bei der Bundesagentur für Arbeit im Rheinland tätig. Die IHK Köln und die IHK-Stiftung sind engagiert in der Sprach- und Berufsintegration von Flüchtlingen und sind dabei eine der führenden IHKs bundesweit.
 
 
 
 
 
 
 
 
Franz Meurer
 
geb. 1951, studierte Sozialwissenschaften und katholische Theologie.
Er ist Pfarrer der Gemeinden St. Theodor und St. Elisabeth in Köln. Sein seelsorgerisches
und zugleich soziales Engagement in den prekären Vierteln Höhenberg
und Vingst brachte ihm unter anderem die Ernennung zum
ersten „alternativen Ehrenbürger“ von Köln ein. Seine Sorge für Menschen, die
nun mal verschieden sind, ist deshalb auch ökumenisch und interreligiös bestimmt.
 
 
 
 
 
 
 
Petra Reinbold-Knape
 
geb. 1959, ist seit 2015 Mitglied des geschäftsführenden Hauptvorstandes der
Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE). Sie hat eine Ausbildung als Bürogehilfin gemacht,
dann bei Gewerkschaften gearbeitet und die Akademie der Arbeit in Frankfurt absolviert.
Sie wurde Bezirksleiterin in Hamm und Recklinghausen, dann in den Vorstand gewählt.
Sie ist Mitglied der SPD.
 
 
 
 
 
 
 
 
Prof. Dr. Werner J. Patzelt
 
geb. 1953, ist Gründungsprofessor des Instituts für Politikwissenschaft mit dem
Lehrstuhl für Politische Systeme und Systemvergleich. Er ist vielfach publizistisch, akademisch und
in Beratergremien engagiert, er ist CDU-Mitglied.
Er gehört zu den ersten Wissenschaftlern die „PEGIDA“ empirisch erforschen.
In den Medien und auch auf seinem eigenen Blog „etc.pp - Patzelts Politik“ kommentiert er zugespitzt u.a. Rechtspopulismus und Flüchtlingspolitik.
 
 
 
 
 
 
 
Ursula Gräfin Praschma
 
geb. , ist beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge in Nürnberg
Abteilungspräsidentin für Internationale Aufgaben, Grundlagen Asylverfahren und Migration.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Sarah Rosenthal
 
geb. , studierte Volkswirtschaft mit Schwerpunkt Integration.
Sie war Mitgründerin der Initiative für Geflüchtete „Start with a friend“ in Berlin,
die Geflüchteten jeweils eine/n Begleiter/in aus Deutschland vermittelt.
Nach dem ehrenamtlichen Aufbau der Aktion und ihrem bundesweiten
Erfolg wurde sie deren geschäftsführender Vorstand.
 
 
 
 
 
 
 
 
Heribert Scharrenbroich
 
geb. 1940, studierte Wirtschaftswissenschaften.
Er hat sich immer für sozialpolitische Themen engagiert, war u.a.
Vorsitzender der CDA in der CDU, wurde Abgeordneter im Deutschen Bundestag
und Staatssekretär im Bundesministerium für Familie und Senioren,
dann Untergeneraldirektor der Internationalen Arbeitsorganisation der Uno,
deren Regionaldirektor für Europa und Zentralasien.
Seit 2011 ist er Präsident des Verwaltungsrats von CARE Deutschland.
 
 
 
 
 
 
Prof. Dr. Stefan Sell
 
geb. 1961, ist Professor für Volkswirtschaftslehre, Sozialpolitik und Sozialwissenschaften
an der Hochschule Koblenz, Campus Remagen, und Direktor des
Instituts für Sozialpolitik und Arbeitsmarktforschung (ISAM).
Auf seinem Blog kommentiert er zum BAMF unter Frank-Jürgen Weise:
„Flüchtlinge und Asylverfahren als logistisches Problem einer fragmentierten
und zu optimierenden Lieferkette? So kann man das sehen. Muss man aber nicht.“
 
 
 
 
 
 
 
Hermann Weische
 
geb. 1958, ist Rechtsanwalt in Köln und tätig in den Rechtsgebieten Ausländerrecht und Asylrecht. Zu seinem beruflichen Engagement gehört ein ebenso profiliertes ehrenamtliches, im Bereich Flüchtlingshilfe z.B. als Beiratsmitglied von „Refugee Law Clinic Cologne“ – eine studentische Initiative für juristischen Beistand für Geflüchtete – und in der Straffälligenhilfe z.B. im „Maßstab Verein für eine soziale Zukunft“.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Ibrahim Yetim
 
geb. 1965, seine Eltern kamen in den 60er Jahren aus der Türkei nach Deutschland. Er arbeitete als Bergmechaniker unter Tage, machte das Abitur nach, studierte Kommunikationswissenschaften, war in Industrieforschung und Öffentlichkeitsarbeit beschäftigt. Seit 1991 ist er in der SPD, wurde Mitglied im Duisburger und Moerser Stadtradt, stellvertretender Bürgermeister, Landtagsabgeordneter in NRW. Er ist Sprecher der SPD-Fraktion im Integrationsausschuss.
 
 
 
 
 
 
 
 
 

3. Die Dichterinnen

 
Luísa Costa-Hölzl
 
geb. 1956 in Lissabon, lebt in München, ist Dozentin für Portugiesisch und Publizistin. Als Vorsitzende von LUSOFONIA e.V. setzt sie sich für die Vermittlung der Kulturen in portugiesischer Sprache ein. Sie hat deutsche und portugiesische Kurzprosa und Lyrik in Zeitschriften und Anthologien veröffentlicht. Herausgegeben hat sie „Microcontos – Minigeschichten aus Brasilien“ (dtv 2013) und „Wenn der Hahn kräht –  Zwölf hellwache Geschichten aus Brasilien (edition fünf 2013).

 

 

 

 

 

Gabriele Markus
 
geb. 1939 in Bern als Tochter deutsch-jüdischer Emigranten. Nach dem Lehrerinnenseminar machte sie eine Ausbildung zur Sängerin. Engagements führten sie in viele Länder, auch nach Israel und Deutschland. Sie begann zu schreiben, veröffentlichte eigene Lyrikbände sowie Texte in Anthologien und Zeitschriften, erhielt Preise. „Zugvögel legen sich auf den Wind“ (2012) ist ihr Kindheitsroman, „Das Geschichtenhaus“ (2013) eine Sammlung von Erzählungen. Sie lebt in Zürich.

 

 

 

 

 

Bahar Naderi
 
geb. 1959 in Teherean, Iran. Ihre Muttersprache ist Persisch. 1977 kam sie zum Studium nach Deutschland und schloss an der Freien Universität Berlin mit dem Diplom in Soziologie ab. Sie arbeitete u.a. als freie Übersetzerin, als Autorin und Sprecherin für Medien. Zurzeit arbeitet sie für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge. Sie lebt bei Köln. Ihre Texte sind Destillate aus Erfahrung, Engagement, Sprachgefühl und -mächtigkeit im Persischen wie im Deutschen.

 

 

 

 

 

 

4. Die Musiker

 
Roland Garbusinski
 
studierte in Köln Saxophon und Musikpädagogik und unterrichtet Klarinette und Saxophon privat und an verschiedenen Musikschulen. Er ist Instrumentallehrer an der Musikschule des Kölner Domchores und an der Musikschule der Stadt Troisdorf. In seinem Wohnort Hennef hat er 2011 die Musikschule RoMusik gegründet. Er spielt in mehreren Bands und leitet die Big Band „Bigbandits“. Kontakt: info@romusik.com
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Jürgen Wolf
 
geb. 1946 erhielt früh Klavier- und Orgelunterricht. Sein Orgellehrer war der Altenberger Domorganist Paul Wißkirchen. Während seines Studiums als Dipl.-Ing. in Aachen bildete er sich autodidaktisch weiter. Er leistet regelmäßige Orgeldienste in kath. und ev. Gemeinden in Köln, gibt Orgelkonzerte, macht Orgelführungen im Altenberger Dom. Bach, Reger, die französische Romantik, die Moderne sowie englische Komponisten gehören zu seinen Vorlieben. Und Jazz auf der Orgel.
 
 
 
 

 

 

 

 

 

 

 

Ergänzungen folgen.