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Der ND stellt sich im Wahljahr gegen die AfD

Mit den Grundsätzen und dem Leben des katholischen Verbandes ND ist die Wahl der AfD, erst recht die Mitgliedschaft in der Partei nicht vereinbar. Das erklärte der ND-Rat am 21. April bei seiner Sitzung in Würzburg. Das Programm der Rechtspopulisten steht gegen das christliche Menschenbild, die einigende Grundlage des pluralen Diskurses im ND. Programm und Aussagen von AfD-Funktionären argumentieren mit konstruierten, oft nationalistisch und ethnisch begründeten Gegensätzen und Ausgrenzungen. Der ND aber steht ein für die Gottebenbildlichkeit und Gleichheit aller Menschen, das Recht auf Asyl für Verfolgte und Kriegsflüchtlinge sowie für ein offenes Europa in der Einen Welt ein.


„Das ist eine klare Aussage nicht nur für ND-Mitglieder, sondern für alle Christinnen und Christen vor den Landtags- und Bundestagswahlen“, begrüßt Dr. Claudia Lücking-Michel MdB, Leiterin des ND, die Positionierung ihres Verbandes. „Die AfD ist völkisch-nationalistisch und ausländerfeindlich. Hass und Intoleranz sind aber keine Mittel in der politischen Auseinandersetzung. Wir im ND sind überzeugt, dass eine auf Tole-ranz und Integration gründende Gesellschaft allen mehr nützt als Ausgrenzung und Abschottung. Vom Evangelium her ist es keine Frage: Der Ausgleich mit anderen, innerhalb der nationalen Grenzen und über sie hinaus, Schutz für Verfolgte und Flüchtlinge, Zusammenleben und Dialog mit Andersgläubigen stehen nicht zur Disposition. Da sind Christinnen und Christen einig mit allen Bürgerinnen und Bürgern, die für Recht und Demokratie eintreten. Auf dieser Grundlage ergibt sich die Freiheit für Meinungsvielfalt, Debat-ten, Parteienwettstreit und Mehrheitsentscheidungen zur Gestaltung der Gesellschaft.“


Der ND warnt in seiner Erklärung: „Wir erachten das Zusammenwirken von Christinnen und Christen mit dieser Partei und ihr nahestehenden rechtsnationalen Medien für falsch und gefährlich.“ Aussagen der Partei z.B. zu Familie, Abtreibung und Genderpolitik kommen Vorstellungen von vielen kirchlich denkenden Menschen zwar nahe, sie werden von der AfD aber ethnisch instrumentalisiert und gegen Menschen ande-rer Herkunft in Stellung gebracht. Die Behauptung der AfD, die „abendländische christliche Kultur“ verteidigen zu wollen, weist der ND als „Vereinnahmung“ zurück. Der Verband sieht sich in seiner Position im Einklang mit richtungsweisenden Aussagen sowohl der katholischen als auch der evangelischen Kirche.

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Claudia Lücking-Michel erneut ins ZdK gewählt

Der ND freut sich sehr über die Wiederwahl seiner Leiterin Dr. Claudia Lücking-Michel als Einzelpersönlichkeit ins Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK). Die Vizepräsidentin der Laienvertretung in der katholischen Kirche erzielte, wie es heißt, „ein Spitzenergebnis“. Herzlichen Glückwunsch! Und eine erfolgreiche  Arbeit für uns alle!

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Namens- und Logo-Findungsprozess abgeschlossen

Liebe Bundesgeschwister,

der im April 2014 begonnene Namens- und Logo-Findungsprozess ist seit dem letzten Wochenende abgeschlossen: Unser Bund heißt ND, sein Zeichen ist das Christusmonogramm ChiRho und als Claim kann der Zusatz CHRISTSEIN.HEUTE verwendet werden.

Die Leitung des ND dankt den Bundesgeschwistern für ihre Teilnahme an diesem Prozess, für Hintergrundüberlegungen und Vorschläge, für Kompromissbereitschaft und die Übernahme des gemeinsam gefundenen Namens. Und ganz besonders für die Moderation durch Uta Stolz und Hans-Heiner Boelte.

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Kann Glaube heilen?

Fast 60 NDerinnen und NDer fanden sich im ehemaligen Franziskanerkloster Salmünster zusammen, um die Heilkraft des Glaubens zu erkunden, darunter eine ganze Reihe, die erstmals am Arbeitskreis Naturwissenschaft und Glaube teilnahmen. Nach einer Einführung durch Gerd Weckwerth befasste sich der erste Vortrag am Samstag mit religiösem Glauben als positiv wirkendem Faktor in der Evolution des Menschen. Dr. Benjamin Lange als Vertreter von Prof. Dr. Harald Euler präsentierte überzeugend und rhetorisch pointiert die Ergebnisse einschlägiger Forschungen der Evolutionspsychologie. Diese weisen in der Mehrzahl nach, dass religiöser Glaube im Sinne von Vertrauen, Zuversicht und Zukunftshoffnung heilend oder zumindest leidmindernd wirkt und sich so in der Evolution durchgesetzt hat.

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Katholikentag 2016 in Leipzig

In zwei Tagen beginnt unter dem Motto „Seht, da ist der Mensch“ der 100. Deutsche Katholikentag, der vom Mittwoch, den 28. Mai 2016, bis Sonntag, den 29. Mai 2016, in Leipzig stattfinden wird. Ein umfangreiches und vielseitiges Programm mit über 1.000 Veranstaltungen ist zusammengestellt worden: Leben mit und ohne Gott, Familie und Generationen, Globale Verantwortung, Jugend, Kirche vor Ort – Kirche bei den Menschen und interreligiöser Dialog sind nur einige der Oberthemen, zu denen differenzierte Foren, Vorträge, Ausstellungen, Podiumsdiskussionen, Konzerte, Gottesdienste etc. an interessanten Veranstaltungsorten in der Innenstadt erlebbar sind.

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Religion gehört zu Deutschland

Heute am Freitag, den 13. Mai 2016, gehen Paderborner ND-Bundesgeschwister nicht nur demonstrieren, sondern verantworten ab 18:30 Uhr eine Kundgebung. „Der Punkt ist erreicht, wo wir Christen auf die Straße gehen und Flagge zeigen müssen. Aus unserer historischen Erfahrung wissen wir genau, was passiert, wenn religiöse Minderheiten sehr böswillig als Staatsfeinde diskriminiert werden“, erklärt der Paderborner Regionalleiter Uwe Sandfort.

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Amoris Laetitia – über die Liebe in der Familie

Amoris Laetitita, das Abschlussdokument der Familiensynode von Papst Franziskus, nimmt die Komplexität familiärer Lebenssituationen und –verhältnisse in den Blick. Der ND-Frühjahrsrat hatte sich genau vor einer Woche in einem Beschluss zum Thema geäußert, worauf unsere Leiterin Dr. Claudia Lücking-Michel in ihrer heutigen Stellungnahme des ND aufbaut.

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KMF - Rat

Am vergangenen Wochenende (25.-27. September 2015) tagte im Liudgerhaus der Diözese Münster in der Münsteraner Innenstadt der KMF-Herbstrat mit knapp vierzig Teilnehmerinnen und Teilnehmern.

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